KEMPENER GRENZSTEINWEG
Als Privatiniative von Herrn Dipl.Verm.Ing. Ulrich Houben (Grenzsteinexperte vom Niederrhein) und seiner Frau Christel, sowie dem Verkehrsamt Kempen, wird zum Tag des Denkmals am 09. 09.2007 der "Kempener Grenzsteinweg" eröffnet.
Rund 80 Steine wurden aufgestellt.

An 13 Stationen in und um Kempen verläuft der Grenzsteinweg :

Nr. 1: Kramer Museum
Nr. 2: Rötgenhof
Nr. 3: Neersdommermühle
Nr. 4: Wachtendonk-Schlick
Nr. 5: Haus Velde
Nr. 6: Neimes Hof
Nr. 7: St. Hubert Marktplatz - Grenzstein gestohlen - wieder gefunden und wieder aufgestellt
Nr. 8: Dehmershof
Nr. 9: Baumschule Höfkes

Nr. 10: Haus Bockdorf
Nr. 10: Haus Bockdorf

Nr. 11: Hauseshof
Nr. 12: Routenburg
Nr. 13: Klein Dyck

Kempener Grenzsteinweg

Grenzsteinweg-13-Stationen


Station 1 "Kramer Museum"

Burgstr. 19
Ortsteil: Altstadt / City
D-47906 Kempen

Standort: Außengelände / Grünanlage Tiefstraße/Burgstraße

Station 1 "Kramer Museum"

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Grenzsteinweg Station 1

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Nr. 1: Kramer Museum

Nr. 1: Kramer Museum

Station 1 "Kramer Museum"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 1: Kramermuseum

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Station 2 "Rötgenhof"

Mühlenweg 5
Ortsteil: Ziegelheide
D-47906 Kempen

Standort: Vorgarten Bauernhof Fam. Seyen

Station 2 "Rötgenhof"

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Grenzsteinweg Station 2

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Nr. 2: Rötgenhof

Nr. 2: Rötgenhof

Station 2 "Rötgenhof"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 2: Rötgenhof

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Station 3 "Neersdommermühle"

Neersdommer Weg
Ortsteil: Ziegelheide
D-47906 Kempen

Standort: nördlich der Neersdommer Mühle

Station 3 "Neersdommermühle"

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Grenzsteinweg Station 3

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Nr. 3: Neersdommermühle

Nr. 3: Neersdommermühle

Station 3 "Neersdommermühle"

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Station 4 "Wachtendonk Schlick"

Schlick
Ortsteil: Schlick
D-47669 Wachtendonk
Standort: westlich der Kempener Straße (auf der Grenze zu Kempen-Schloot)

Station 4 "Wachtendonk Schlick"

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Grenzsteinweg Station 4

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Nr. 4: Wachtendonk-Schlick

Nr. 4: Wachtendonk-Schlick

Station 4: Wachtendonk Schlick

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Station 5 "Haus Velde"

An Haus Velde
Ortsteil: Wall
D-47906 Kempen

Standort: Grünanlage neben der Straße "An Haus Vede" in einer Kurve

Station 5 "Haus Velde"

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Grenzsteinweg Station 5

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Nr. 5: Haus Velde

Nr. 5: Haus Velde

Station 5 "Haus Velde"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 5: Haus Velde

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Station 6 "Neimeshof"

Stadtfeld 32 (Fam. Louven)
Ortsteil: Voesch
D-47906 Kempen

Standort: Grünanlage gegenüber dem "Neimeshof"

Station 6 "Neimeshof"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 6: Neimeshof

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- Grenzstein gestohlen -

Station 7 "St. Hubert Marktplatz"

Hauptstraße / Markt
Ortsteil: Sankt Hubert
D-47906 Kempen

Standort: auf dem Marktplatz

Station 7 "St. Hubert Marktplatz"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 7: St. Hubert Marktplatz

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Güterstein in St. Hubert verschwunden


Westdeutsche Zeitung- 15. Jan. 2008

KEMPEN / GREFRATH / NETTETAL AKTUELL

Sorge über Kriminalität
St.Hubert.
Kriminelles beschäftigt zurzeit die Kendeldörfler. Einbrüche und aufgebrochene Autos en masse, eine zertretene Vitrine beim Juwelier Hoever– und am erst kürzlich wieder aufgetauchten Grenzstein am Markt haben sich auch wieder Finsterlinge zu schaffen gemacht. „Wir appellieren an die Bevölkerung, mit darauf zu achten, dass dieser Stein endlich mal in Ruhe gelassen wird“, sagt Jochen Anders vom Heimatverein, der sich um das Kleinod kümmert.
Steinmetz bereitet Grenzstein auf.
Nun wird der Grenzstein in der Steinmetz-Werkstatt von Manfred Messing wieder in Schuss gebracht. Der Trachyt von 1733 vom Adelsgut Brochhausen war im Sommer geklaut worden und tauchte urplötzlich im Gebüsch am Marienheim wieder auf. Damit ist der Kempener Grenzsteinweg mit seinen 13 Stationen wieder komplett– wovon die zahlreichen blau-roten Aufkleber künden, die allenthalben an Straßenschildern kleben. Anders: „Ende Januar dürfte der Stein wieder an Ort und Stelle platziert sein.“

verschwunder Güterstein "St. Hubert Marktplatz"

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VERSCHWUNDEN: vom "Kempener Grenzsteinweg" Station 7

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verschwunder Grenzstein "St. Hubert Marktplatz"

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VERSCHWUNDEN & WIEDER GEFUNDEN: vom "Kempener Grenzsteinweg" Station 7

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Station 8 "Dehmershof"

Unterweidener Weg / Königshütte
Ortsteil: St. Hubert
D-47906 Kempen

Standort: Grünanlage gegenüber dem "Dehmershof"

Station 8 "Dehmershof"

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Grenzsteinweg Station 8

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Nr. 8: Dehmershof

Nr. 8: Dehmershof

Station 8 "Dehmershof"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 8: "Dehmershof"

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Station 9 "Baumschule Höfkes"

Unterweidener Str. 8 (K23 - nach St. Tönis) - gegenüber dem Mengelshof
Ortsteil: Unterweiden
D-47906 Kempen

Standort: Im Außenbereich - am Eingang zur Baumschule

Station 9 "Baumschule Höfkes"

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Grenzsteinweg Station 9

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Nr. 9: Baumschule Höfkes

Nr. 9: Baumschule Höfkes

Station 9: Baumschule Höfkes

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Station 9 Baumschule Höfkes

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Station 10 "Haus Bockdorf"
"Gut Heimendahl"(Haus Bockdorf)
Krefelder Weg (K11 - nach St. Tönis)
Ortsteil: Schmelendorf
D-47906 Kempen

Standort: Im Außenbereich - hinter einem Zaun - Richtung Schaugarten

Station 10 "Haus Bockdorf"

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Grenzsteinweg Station 10

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Nr. 10: Haus Bockdorf

Nr. 10: Haus Bockdorf

Station 10 "Haus Bockdorf"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 10 "Haus Bockdorf"

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Station 11 "Hauseshof"

Windberg / St. Peter
Ortsteil: St. Peter
D-47906 Kempen

Standort: Grünanlage am "Windbergshof"

Station 11 "Hauseshof"

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Grenzsteinweg Station 11

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Nr. 11: Hauseshof

Nr. 11: Hauseshof

Station 11 "Hauseshof"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 11: "Windbergrshof"

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Station 12 "Routenburg"

Stiegerheide Nr. 5 (Schloß Routenburg)
Ortsteil: Stiegerheide
D-47918 Tönisvorst

Standort: auf der Torbrücke am Eingangstor

Nr. 12: Routenburg

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Grenzsteinweg Station 12

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Nr. 12: Routenburg

Nr. 12: Routenburg

Station 12 "Routenburg"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 12: "Routenburg"

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Station 13 "Klein Dyck"

Röskesweg / Butzenstraße (Fahrradweg nach Kempen)
Ortsteil: Klixdorf
D-47906 Kempen

Standort: neben dem PKW-Unterstand

Station 13 "Klein Dyck"

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Grenzsteinweg Station 13

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Nr. 13: Klein Dyck

Nr. 13: Klein Dyck

Station 13 "Klein Dyck"

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"Kempener Grenzsteinweg" Station 13: "Klein Dyck"

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Zeitungsartikel

Die Initiatoren des Grenzsteinwegs

Rheinische Post erstellt am: 31.08.2007 von TOBIAS KLEINEBRAHM
Kempen - Steinerne Geschichte

(RP) Zum Tag des offenen Denkmals wird der Kempener Grenzsteinweg eröffnet. Diese Radroute rund um die Stadt führt an über 100 historischen Grenzsteinen vorbei, die von der wechselvollen Geschichte der Region zeugen.

Alte Grenzsteine haben den Kempener Vermessungs-Ingenieur Ulrich Houben irgendwie schon immer beschäftigt. Früher, als der Verwaltungsangestellte damit betraut war, alte preußische Landes- und Grundstücksgrenzen zu rekonstruieren, waren sie so etwas wie Trophäen seiner täglichen Arbeit. Heute sind die historischen Grenzmarkierungen für ihn und seine Frau Christel zum mühevollen Hobby geworden, aus dem nun der Kempener Grenzsteinweg entstanden ist.

Diese fast 40 Kilometer lange Radroute rund um Kempen führt an über 100 historischen Grenzsteinen vorbei und wird zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, feierlich eröffnet. Den Startschuss am Kramermuseum in der Altstadt gibt um 11 Uhr der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Hermans.

Anschließend werden um 11 und 12.30 Uhr geführte Radtouren entlang des Grenzsteinwegs angeboten. Mitglieder des Heimatvereins Schmalbroich, des Vereins linker Niederrhein und der Stadtverwaltung werden Bürgern und Besuchern anhand der Grenzsteine Geschichte und Geschichten der Region näher bringen. Die künstlerisch mit Wappen und Monogrammen gestalteten und meist mehrere hundert Jahre alten Steine (einer stammt sogar aus der Antike) sind entlang des Weges an 13 Stationen gruppiert

Bis zur Eröffnung war es allerdings ein steiniger Weg, den das Ehepaar Houben zurücklegen musste. Zunächst mussten die beiden überhaupt erst genügend alte Grenzsteine ausfindig machen. Anschließend galt es, die Hofbesitzer zu überzeugen, ihre alten Schätzchen für das Projekt zur Verfügung zu stellen.

Schließlich mussten nicht nur Sponsoren gesucht werden, sondern auch geeignete Flächen, um die Steine aufstellen zu können, und eine passende Radroute. Info-Tafeln galt es zu entwerfen und Wegweiser aufzustellen. „Das war schon eine Menge Arbeit“, sagt Ulrich Houben, der auch zahlreiche Unterstützer mit ins Boot holte. Julius von Heimendahl zum Beispiel. „50 Jahre lang habe ich auf die Gelegenheit gewartet meine Steine ausstellen zu können“, sagt der Besitzer von Haus Bockdorf, der bisher jeden Grenzstein seines Gutes aufgehoben hat und anhand dessen den Besuchern die Geschichte des Hauses erzählen wird.

Je nach Wetterlage erwarten die Organisatoren zum Tag des offenen Denkmals rund 400 Teilnehmer – schließlich können kurzentschlossene den ausgeschilderten Radweg auch auf eigene Faust antreten. Matthias Mertens vom Verein linker Niederrhein hat den Rundweg schon mit einer Radler-Gruppe getestet und kann aus Erfahrung sagen: „Die Leute waren begeistert.“



05.09.2007 von Ulrike Theis

KEMPEN / GREFRATH / NETTETAL AKTUELL
Ausflug zu sprechenden Steinen
Im Zuge des Denkmaltags wird der Grenzsteinweg eingeweiht.

Kempen
. „Man kann sagen, dass ich 50 Jahre auf diesen Tag gewartet habe“, sagt Julius von Heimendahl. Der Tag, den er meint, ist der 9. September, der Tag des Offenen Denkmals. An diesem Sonntag wird der Grenzsteinweg eingeweiht.

Seit Julius von Heimendahl das Haus Bockdorf in Unterweiden übernommen hat, hat er interessante Steine auf seinem Grundstück gesammelt und darauf gewartet, sie irgendwann einmal der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Mit diesem Hobby ist er nicht allein.

Auch Ulrich und Christel Houben hat die Sammelleidenschaft gepackt. Als Vermessungs-Ingenieur stieß Ulrich Houben schon von Berufs wegen immer wieder auf die stummen Zeitzeugen. Da stellt sich irgendwann die Frage: „Was machen wir damit?“

So war die Idee zum Grenzsteinweg geboren, der sich viele Grundstückseigentümer anschlossen und ihre Fundstücke zur Verfügung stellten. 1998 haben die Houbens begonnen, die Steine wieder in der Nähe ihrer ursprünglichen Standorte aufzustellen. Rund 110 Exemplare sind zusammengekommen und an 13 Stationen um Kempen herum aufgestellt worden. Auf einer rund 40 Kilometer langen Radtour kann man sie entdecken.

Die meisten stammen aus der Zeit vom 16. bis 19. Jahrhundert, der älteste ist auf das 5. Jahrhundert vor Christus zu datieren. Viele sind mit Wappen und Inschriften verziert. Nicht nur Landesgrenzen wurden damit markiert, auch einzelne Bauern begrenzten damit ihren Grundbesitz. „Früher hatten sie eine immense Bedeutung“, sagt Houben. Wenn ein Bauer seinen Acker bearbeitete, wusste er genau: „Hier muss ich umdrehen.“

Die Freude über das fertige Projekt wird durch einen Diebstahl getrübt. Der Grenzstein am Marktplatz in St. Hubert, der siebten Station, wurde entwendet. „Es ist der einzige Stein an dieser Station. Den können wir so schnell nicht ersetzen“, bedauert Christel Houben. Die Hoffnung, dass der Stein noch vor dem Denkmaltag auftaucht, haben die Organisatoren noch nicht aufgegeben. „Vielleicht halten alle die Augen offen und schauen mal in die Vorgärten“, rät Karl-Josef Schaaff vom Denkmal-Referat der Stadt. Der Grenzstein trägt ein Wappen und die Nummer vier. Dadurch ist er eindeutig zu identifizieren.

Der Tag des offenen Denkmals findet zum 15. Mal statt. „Wir hoffen, dass dieser Tag ein Denkmal-Bewusstsein schafft. Dass man, wie der Name Denkmal schon sagt, darüber nachdenkt, dass wir in einer Tradition stehen. Dass es ein Vorher und Nachher gibt, für die wir Verantwortung tragen“, erklärt Bürgermeister Karl Hensel. Und das hat in den vergangenen Jahren viele Menschen auch aus umliegenden Orten in die Thomasstadt gelockt.

Mit dem Rad den Grenzsteinweg erkunden

Geführte Touren Am Sonntag, 9. September, finden zwei Fahrrad-Führungen statt. Um 11 Uhr fahren die Eheleute Christel und Ulrich Houben und Martina Hellmich vom Umweltreferat mit. Um 12.30 Uhr erläutern Matthias Mertens vom Verein Niederrhein und Gottfried Syben vom Heimatverein Schmalbroich den Weg. Start ist am Parkplatz an der Burg. Martina Hellmich weist darauf hin, dass die Räder verkehrssicher sein sollen.

Faltblatt Man kann die Route auch allein erkunden. Die Flyer mit der Strecke des Grenzsteinweges liegen ab sofort in Geschäften und in den Verwaltungsstellen aus. Außerdem kann man sie im Internet herunterladen.

Verpflegung An den Stationen Neimeshof, Baumschule Höfkes und Haus Bockdorf gibt es Erläuterungen der Grundstücksbesitzer. Dort sowie am Rötgenhof wird es auch eine Gelegenheit zur Stärkung geben.

Förderer Der Grenzsteinweg wurde gefördert von der Sparkassen-Stiftung Natur und Kultur Kreis Viersen, dem Verkehrsverein Kempen, der Stadt Kempen, der Gemeinde Wachtendonk, dem Heimatverein Schmalbroich, dem Heimatverein Oedt, dem Verein Niederrhein, dem Kempener Geschichts- und Museumsverein, dem Heimatverein St. Hubert sowie der Kempener Firma für Tief- und Straßenbau H. Hamelmann.

www.kempen.de


13.07.06 Von Volker Budinger Kempen © Westdeutsche Zeitung

KEMPEN
Ein Faible für historische Grenzsteine

Ulrich und Christel Houben engagieren sich ehrenamtlich für den Erhalt alter Wegzeichen.

Kempen. Die Arbeiter, die neben dem Kramer-Museum an der Burgstraße mit ihren Spaten den Boden aufreißen, kommen ganz schön ins Schwitzen bei den Temperaturen. Es sind aber keine Angestellten der Stadt oder der Stadtwerke, die dort buddeln. Tatsächlich bekommen die Beiden nicht einmal Geld für ihre Mühe Christel und Ulrich Houben arbeiten dort ehrenamtlich für ihr Projekt, den Kempener Grenzsteinweg. Dabei unterstützt sie der Praktikant des Museums, Behrang Tarafdar.

An 13 Stationen in und um die Thomasstadt sollen in Zukunft mehr als 80 historische Grenzsteine aus der Region bewundert werden können. Sie grenzten früher Grafschaften und andere Herrschaftsbereiche voneinander ab. "Das sind echte Kunstwerke", sagt Christel Houben. "Ich finde es schade, das diese Steine sonst ja eher unbeachtet herumstehen."

Geboren wurde die Idee für den Rundweg von Ulrich Houben. Als der 63-Jährige vor seiner Pensionierung für das Katasteramt Krefeld als Diplom-Vermessungsingenieur alte Grenzen neu vermaß, fand er immer wieder die geschichtsträchtigen Markierungen und begeisterte sich dafür. "Hier am Kramer-Museum haben wir etwa welche aus der kurkölschen Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts aufgestellt", erklärt er und zeigt auf kunstvoll gemeißelte Wappen.

Seit 25 Jahren stehen solche Grenzsteine unter Denkmalschutz. Trotzdem müssen manche von ihren angestammten Orten entfernt werden, etwa weil dort gebaut wird. Die Steine werden aufbewahrt. "Im Krefelder Katasteramt gibt es einen Raum dafür", sagt Houben. "Sechs der Steine hatten wir bisher bei uns im Innenhof", ergänzt Elisabeth Friese, Leiterin des Kramer Museums. "Die haben wir gerne zur Verfügung gestellt."

Hilfe kommt auch von der Firma Hamelmann, die Baumaterialien zur Verfügung stellt, den Heimatvereinen und der Stadt. Für Infotafeln und eine Routen-Beschilderung fehlen aber noch Spenden. Unterstützer können sich unter 02152/33 81 melden.

KEMPENER GRENZSTEINWEG· An 13 Stationen in und um Kempen soll der Grenzsteinweg verlaufen: Kramer Museum, Rötgenhof, Neersdommermühle, Wachtendonk-Schlick, Haus Velde, Neimes Hof, St. Hubert Marktplatz, Dehmershof, Baumschule Höfges, Haus Bockdorf, Hauseshof, Routenburg und Klein Dyck.
· Rund 80 Steine werden aufgestellt.
· Zum Tag des Denkmals 2007 wird der Weg eröffnet.
· Für die Routenbeschilderung werden noch rund 3000 Euro benötigt. Spender können sich unter 02152/33 81 melden.