Der Winter - des einen Freud - des anderen Leid.
Einige niederländische Freunde haben den Frost ausgenutzt und sind auf die zugefrorenen Veen/Venn gegangen und haben folgende Grenzsteine fotografiert:

Haaksberger Veen & Witte Veen

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Meldpunt voor vermiste grenspalen / Meldepunkt für verschollene Grenzsteine
http://www.opdegrens.eu/meld/_meld.html

Meldpunt voor vermiste grenspalen
[16 oktober 2008]
Omdat er steeds vaker grenspalen verdwijnen, hebben Eef Berns (www.grenspalen.nl), Eberhard Gutberlett (www.eberhard-gutberlett.de) en Dick Waanders (www.opdegrens.eu) besloten om een speciaal meldpunt op te richten voor vermiste of ernstig beschadigde grensstenen en grenspalen.
Een centraal meldpunt heeft als voordeel dat iedereen die iets meer weet over een verdwenen paal, op de melding kan reageren. Gezamenlijk kunnen we er dan mogelijk voor zorgen dat de paal weer in ere hersteld wordt.
Ook kunnen overheden, gemeentes, verenigingen en vooral kadasters van de betrokken landen informatie uit dit register halen en er hopelijk actief op reageren.
Het meldpunt is nadrukkelijk bedoeld voor álle grenspalen van zowel de rijksgrenzen met Duitsland en Belgie, als alle andere binnenlandse grenzen (Provinciegrenzen, markegrenzen, gemeentegrenzen, stadsgrenzen, jachtgrenzen, enz.).

Meldestelle für verschollene Grenzsteine
Da immer öfter Grenzsteine verschwinden, haben Eef Berns (www.grenspalen.nl), Eberhard Gutberlett (www.eberhard-gutberlett.de) und Dick Waanders (www.opdegrens.eu) beschlossen, einen speziellen Meldepunkt für verschollene oder ernsthaft beschädigte Grenzsteine und Grenzpfähle einzurichten.
Die Vorteile eines zentralen Meldepunktes sind folgende: Jeder, der etwas über einen Grenzstein oder Grenzpfahl weiß, kann sofort tätig werden. Zusammen sorgen wir dafür, dass der Grenzstein wieder hergestellt oder aufgerichtet wird. Weiterhin können sowohl der Staat als auch eine Provinz, eine Kommune und vor allem Katasterämter Informationen aus dem Register erhalten und hoffentlich aktiv werden.
Der Meldepunkt ist ausdrücklich gedacht für alle möglichen Grenzsteine: Die der Staatsgrenzen mit Deutschland oder Belgien und auch die der anderen Grenzen wie z.B. Provinzgrenzen, Markegrenzen, Gemeindegrenzen, Stadtgrenzen, Jagdgrenzen usw..

Ein Platz zum Innehalten

VON EBERHARD LANGE

Infotafeln erinnern an die Geschichte des Flughafens. Die Bürgermeister Christian Wagner, Hubert Bruls und Johannes Giesen (v. li., verdeckt: Marcel Hogenhuis) schauten sich die Tafeln als Erste an. RP-Foto: Franz-Heinrich BuschViersen (RP)

Auf dem Gelände des früheren Fliegerhorstes Venlo ist jetzt ein Info- und Gedenkplatz eröffnet worden. Der zeigt die Geschichte des ehemaligen Nachtjagdflughafens auf und dient als Mahnmal für zahlreiche zivile Opfer.

Leuth Die graue Wolkendecke riss auf, der Himmel wurde blau und die Sonne lachte, als die Pfarrer Jörg Fürhoff und Benedikt Schnitzler den neuen Informations- und Gedenkplatz auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes Venlo einweihten. Mehrere Jahre lang hatte sich der Förderverein Ehemaliger Fliegerhorst Venlo um die Errichtung eines solchen Platzes bemüht. Jetzt eröffneten die Bürgermeister Hubert Bruls (Venlo), Christian Wagner (Nettetal) und Johannes Giesen (Straelen) zusammen mit dem Fördervereinsvorsitzenden Marcel Hogenhuis den Gedenkplatz.

„Ich hoffe, dass dieser Ort vielen Menschen Trost, Erinnerung, aber auch die Zuversicht und Verpflichtung an eine friedliche Zukunft vermittelt“, sagte Bürgermeister Christan Wagner. Etwa 100 Bürger aus Deutschland und den Niederlanden, darunter auch Herbert Hubatsch, der zu den ersten Nachtjagdpiloten des Flugplatzes gehörte, waren bei der Eröffnung dabei. „Hier wachsen zwei Länder und drei Städte weiter zusammen“, unterstrich Hubert Bruls, der gleichzeitig Präsident der Euregio Rhein-Maas Nord ist.

Auf dem 1500 Hektar großen Heide- und Waldgebiet war während des Zweiten Weltkrieges der größte Nachtjagdflughafen Europas von der deutschen Reichsluftwaffe betrieben worden. Christian Wagner erinnerte daran, dass der frühere Bundespräsident Walter Scheel auf dem Flugplatz als Oberleutnant der Luftwaffe gedient hat. Der Informations- und Gedenkplatz wurde genau auf der Grenze gebaut. Zwei Mauerwände mit Infotafel erläutern jetzt die Geschichte des ehemaligen Fliegerhorstes. Eine Stehle dient als Andenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Die Grenze wird durch eine Linie aus Pflastersteinen dargestellt. „Das ist ein ganz besonderer Platz, den hunderte Menschen von beiderseits der Grenze passieren“, sagte Hubert Bruls. „Ich wünsche mir, dass sie verweilen, die Info-Tafeln lesen und darüber nachdenken, dass Frieden und Freiheit durch aktive Demokratien beiderseits der Grenze gesichert werden.“

Viel Lob gab es für den Entwurf von Wolf Hartwig Kohte. Er war von 1990 bis 2002 Technischer Beigeordneter in Nettetal und ist Vorstandsmitglied des Fördervereins Ehemaliger Fliegerhorst. Die verwaltungsrechtlichen Vorschriften waren für ihn eine besondere Herausforderung. Das Bauwerk wurde nach niederländischem und deutschem Baurecht geplant, gebaut und genehmigt. Baubeginn war Anfang Februar. Im Mai war der Platz hergerichtet, die Infotafeln kamen jedoch erst Ende August.

Die Fertigstellung macht nicht nur den Förderverein stolz. „Sie haben die Geschichte dieses Platzes aus dem Dornröschenschlaf erweckt“, lobte Hubert Bruls. Und Nettetals Bürgermeister Christian Wagner ergänzte: „Wir brauchen solche authentischen Orte, um Geschichte lebendig zu halten.“

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Denkmal ehem. Fliegerhorst Venlo-Herongen

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Ehemaliger Fliegerhorst Venlo-Leuth-Herongen

Von 1941 bis Herbst 1944 unterhielt die Luftwaffe im Grenzgebiet einen Nachtjagdflughafen. 1945 nutzte die US-Airforce den Fliegerhorst. Nach kriegsbedingten Zerstörungen arbeitet der deutsch-niederländische Verein ehemaliger Fliegerhorst die Geschichte auf und bietet Führungen an.

Anschrift Ehemaliger Fliegerhorst Venlo-Leuth-Herongen:
Venloer Heide/Tor 9 97
41334 Nettetal
Telefon: 02153/958338

Ehemaliger Fliegerhorst Venlo-Leuth-Herongen

Am Grenzstein Deutschland-Niederlande Nr. 463-A wird demnächst - direkt auf der Grenze -auf dem ehemaligen Fliegerhorst Venlo-Leuth-Herongen (heute Venloer Heide und Groote Heide), ein Denkmal zur Erinnerung errichtet.
Nachfolgend 2 Presseberichte der Einweihung:

Rheinische Post- Kreis Viersen – 8. Januar 2008:
VON MICHAEL KLATT
Kreis Viersen - Vier Spaten für die Erinnerung -

Gestern fiel der offizielle Startschuss für die Errichtung des Informations- und Gedenkplatzes auf dem ehemaligen Fliegerhorst Venlo. In rund zwei Monaten soll das Bauwerk fertig sein.

Venlos Bürgermeister Hubert Bruls Fördervereinsvorsitzender Marcel Hogenhuis, Straelens stellvertretender Bürgermeister Adolf Langer und Nettetals Bürgermeister Christian Wagner griffen gestern zum Spaten. Gleich drei Bürgermeister griffen gestern Nachmittag bei ungemütlicher Kälte zum Spaten. Es war der Startschuss für den Bau des Informations- und Gedenkplatzes „Ehemaliger Fliegerhorst Venlo“. Ein Projekt, das zur geschichtlichen Aufklärung und zum Dialog über die Grenze hinweg beitragen soll.

Diesen Wunsch äußerte Marcel Hogenhuis, der Vorsitzende des Bauherrn „Förderverein Ehemaliger Fliegerhorst Venlo“, als er die Gäste zur kleinen Zeremonie begrüßte. „Wir sind es den Opfern, die es im Zweiten Weltkrieg durch den und auf dem Flugplatz gab, schuldig, niemals zu vergessen“, sagte er. Den Spatenstich, bei dem ihn Venlos Bürgermeister Hubert Bruls, Nettetals Bürgermeister Christian Wagner und Straelens stellvertretender Bürgermeister Adolf Langer unterstützten, wertete Hogenhuis als Zeichen für gute Nachbarschaft.

Heute beginnen die Bauarbeiten für die Gedenkstätte, deren Kosten etwa 40 000 Euro betragen. Das Geld kommt im Wesentlichen von der Provinz Limburg, vom Land Nordrhein-Westfalen und, im Rahmen des Interreg-III-Programms, von der Euregio. Die Städte Venlo, Nettetal, Straelen, die Sparkasse Krefeld, der Naturpark Maas-Schwalm-Nette, die Stadtwerke Nettetal, die Baugesellschaft Nettetal sowie der Förderverein sind die weiteren Finanziers.

Um den bilateralen Charakter des Bauwerks zu verdeutlichen, steht es direkt auf der Grenze, die durch eine rund 40 Meter lange Betonlinie im Boden angedeutet wird. Zu beiden Seiten erstrecken sich die Halbkreise einer aus Beton bestehenden Sitzgruppe, in der es laut Fördervereins-Geschäftsführer Jürgen Hexels zu reger Kommunikation kommen soll. In der Mitte der Anlage ist eine vier Meter hohe Backsteinstele geplant, die in etwa 2,10 Meter Höhe ein Band aus belgischem Blaustein mit der in Deutsch und Niederländisch gehaltenen Inschrift „Wir gedenken“ erhalten soll. Hexels: „Das ist etwa die Farbnuance wie früher die Hangars.“ Dritter Bestandteil des Bauwerks sind zwei acht Meter lange und zwei Meter hohe, parallel stehende Mauern. Deutsche und niederländische Texte informieren auf beiden Seiten über die Geschichte des Fliegerhorstes.

Königin und Bundespräsident
Rund zwei Monate sollen die Bauarbeiten dauern. Zur Eröffnung des Informations- und Gedenkplatzes wünscht sich der Förderverein die Anwesenheit sowohl von Königin Beatrix als auch von Bundespräsident Köhler.


Niederrhein-Nachrichten vom 12. Januar 2008
von Andrea Kempkens:
An Opfer erinnern und den Dialog aufnehmen

HERONGEN/NIEDERRHEIN. 3.000 Besucher kamen allein im vergangenen Jahr in die Groote Heide zwischen Venlo, Nettetal und Herongen, um sich bei einer Führung über die Geschichte des ehemaligen Fliegerhorstes Venlo zu informieren. Angeboten werden die Führungen vom Förderverein Ehemaliger Fliegerhorst Venlo e.V., eine Initiative von Deutschen und Niederländern beiderseits der Grenze, die sich vor fünf Jahren gründete mit dem Ziel, die historischen Bau- und Bodendenkmäler im Grenzgebiet zu bewahren, um als ein „Mahnmal der Stille“ die Erinnerung an Kriegsleiden und die Luftfahrtgeschichte wachzuhalten. Im September 2005 konnte der Förderverein einen Gedenkstein am Tor 9 (direkt an der B221) errichten, jetzt wurde der symbolische Spatenstich für den Baubeginn des Informations- und Gedenkplatzes begangen.

„Dass wir heute für den ersten Spatenstich unseres neuen Projektes zusammen gekommen sind, ist sicher ein Grund zum Feiern, auch wenn er seinen Ursprung in den schrecklichen Ereignissen des Zweiten Weltkrieges findet“, erklärte Drs. Marcel Hogenhuis, Vorsitzender des Fördervereins Ehemaliger Fliegerhorst Venlo e.V. „Mit unserem Informations- und Gedenkplatz möchten wir an die Opfer erinnern sowie alle Besucher über die geschichtlichen Ereignisse aufklären und den Dialog beiderseits der Grenze aufnehmen.“
Mitten auf dem grünen Grenzübergang zwischen Deutschland und den Niederlanden bei Tor 9 wird in den nächsten zwei Monaten der Gedenkplatz errichtet, der aus drei Teilen besteht: einer Sitzgruppe aus Beton mit einem Durchmesser von acht Metern, einer vier Meter hohen Stele aus Backstein mit den Inschrift „Wir gedenken/Wei gedenken“ sowie zwei acht Meter langen und 2,10 Meter hohen Mauern, die 3,50 Meter auseinander liegen. „Auf ihren Innenseiten werden wir die Geschichte des Fliegerhorstes in deutsch und niederländisch darstellen“, erklärt Jürgen Hexels, Geschäftsführer des Fördervereins. Zudem wird die Grenze durch ein rund 40 Meter langes, blau gefärbtes Betonband dargestellt. Die Kosten betragen rund 40.000 Euro, die größtenteils von der Provincie Limburg sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW übernommen werden.
Den ersten Spatenstich nahm Vorsitzender Marcel Hogenhuis gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Venlo, Hubert Bruls, dem Bürgermeister der Stadt Nettetal, Christian Wagner und dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Straelen, Adolf Langer, vor. Für die Einweihung des Informations- und Gedenkplatzes im März dieses Jahres hofft der Verein auf den Besuch von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und eines adäquaten Vertreters der Niederlande. „Über die Teilnahme von Königin Beatrix würden wir uns natürlich auch sehr freuen“, betont Jürgen Hexels.
Seine regelmäßigen, öffentlichen Führungen über den ehemaligen Fliegerhorst Venlo nimmt der Förderverein am morgigen Sonntag, 13. Januar, wieder auf. 14-tägig sonntags können Interessenten an den dreistündigen Auto- beziehungsweise Fahrradtouren über das Gelände teilnehmen. An-schließend gibt es einen Imbiss und eine rund einstündige Präsentation der Geschichte des Fliegerhorstes im kleinen Museum des Vereins. Die Teilnahme kostet 8 Euro für Erwachsene, 2 Euro für Kinder im Alter von zwei bis 13 Jahren. Auch individuelle Führungen für Gruppen von acht bis 25 Personen können vereinbart werden.
Treffpunkt ist am morgigen Sonntag um 13 Uhr am Bundeswehrdepot Herongen an der B221. Anmeldung unter Telefon 02153/958338.
Nähere Informationen zum Förderverein sind auch im Internet unter www.fliegerhorst-venlo.net zu finden.

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Entwurf zum Denkmal

Gemarkungsstein in der Venloer Heide

Lageplan



GRENZSTEIN oder GEMARKUNGSSTEIN?
In der Vonloer Heide (Waldweg am Schützenkamp inNettetal-Leuth), unweit von der Grenze, habe ich am Feldrand in Verlängerung einer Baumreihe (ehem. Grenze?) einen alten Granitstein gefunden, dessen Bedeutung ich noch klären möchte.

Inschrift linke Seite: S. T gez 1783
Inschrift rechte Seite: L. B gez 1883

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Neue Wertschätzung für alten Grenzstein

Gronau. Er ist steinerner Zeitzeuge einer wechselvollen Geschichte, fristet aber seit Jahren hinter einer Leitplanke ein eher tristes Dasein: der Drilandstein. Doch das soll sich ändern – zumindest, wenn es nach dem Willen der Städte Gronau, Losser und Bad Bentheim geht. „Drilandstein 2009“ ist ein Projekt überschrieben, mit dem die Bürgermeister der drei Kommunen den historisch bedeutsamen Stein wieder ins Licht der Öffentlichkeit rücken wollen. Am kommenden Mittwoch werden die bisher angestellten Überlegungen für das Projekt im Rat präsentiert.

1659 errichtet – nur elf Jahre nach dem Westfälischen Frieden – symbolisiert der Stein drei unterschiedliche damalige Einflusszonen: die der Provinz Overijssel, der Bentheimer Grafen und des Fürstbistums Münster. Heute steht der Stein mitten in der Euregio, die seit Ende der 50er Jahre grenzüberschreitende Strukturen in der Region aufbaut und verstärkt: Nicht Trennung, sondern Verbindung der markierten Territorien lautete daher die aktuelle Botschaft des ehemaligen Grenzsteines.

Ausgehend von diesem Gedanken und dem 350. Geburtstag, den der Drilandstein im Jahre 2009 feiern kann, entstand die Idee, den Stein in den Blickpunkt zu rücken und an seinem heutigen Standort eine repräsentative historische Gedenkstätte zu errichten.

Erste Ideen für die Gestaltung des Geländes gibt es bereits, die beteiligten Kommunen sind sich aber einig, dass die endgültige Planung aufgrund der Ergebnisse erfolgen soll, die in einem Ideenpool zusammenfließen. Örtliche Sachverständige, Künstler und andere können sich in die Arbeit einbringen
– auch der Erbprinz von und zu Bentheim hat seine Bereitschaft erklärt, die Projektidee ideel und in begrenztem Maße materiell zu unterstützen.

Um den Stein als Ziel für historisch Interessierte und Touristen greifbarer zu machen, soll sein Standort an einen teilweise neu zu schaffenden Rundweg angebunden werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die viel befahrene Landstraße gefahrlos überquert werden kann.

Auf dem Gelände am Stein selbst könnte – nach einer Variante der Stadt Gronau – ein neuer Weg über einen bedachten Bereich in einen Informationskubus führen. Um die Wirkung des Steines weitläufiger sichbar zu machen, könnte die Fassade des Gebäudes im Siebdruckverfahren so gestaltet werden, dass eine Vergrößerung des Drilandsteines auf die Fassade projiziert wird.

Eine andere Überlegung geht davon aus, eine etwa zwei Meter hohe Nachbildung des Drilandsteines anfertigen zu lassen, die auf einer künstlich geschaffenen Anhöhe nicht nur für Besucher, sondern auch für Vorbeifahrende deutlich sichtbar wäre.

Zahlreiche Details – von Grundstücksfragen bis hin zur Beteiligung von Behörden für eine veränderte Verkehrsführung – sind nach Angaben der Verwaltungen aller drei Kommunen noch zu klären. Erste Schritte seien gemacht worden, geht aus dem Beratungspapier für den Rat hervor.

Auch über die Finanzierung des bis zu 500 000 Euro teuren Projektes ist bereits gesprochen worden. Eine 50-prozentige Förderung durch die Euregio wird als wahrscheinlich angenommen, die restlichen Mittel müssten von Gronau, Losser und Bentheim aufgebracht werden. Für den Gronauer Anteil hat nach Informationen der Stadt, bereits der Kreis Borken eine Beteiligung in Aussicht gestellt.

Der 350. Geburtstag des Steines selbst, könnte mit der Einweihung der Gedenkstätte zu einem besonderen Festtag werden. Die drei Bürgermeister können sich jedenfalls gut vorstellen, an diesem Tag an historischer Stätte auch Gäste wie die niederländische Königin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer NRW und Niedersachsen zu begrüßen.


VON KLAUS WIEDAU, GRONAU

URL: http://www.westfaelische-nachrichten.de/wna/lokales/kreis_borken/gronau/?em_cnt=149627&em_loc=154
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Drilande Stein 350 Jahre alt

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Grenzstein Nr. 20 wurde sichergestellt

Der Grenzstein Nr. 20 (Grft. Bentheim) Deutschland / Niederlande wurde nach der Beschädigung von der Stadt Bentheim sichergestellt .
Die niederländischen Behörden wurden nicht darüber informiert!

Grenzstein Nr. 20 Grafschaft Bentheim

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Grenzstein / Grenspaal Nr. 20

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Grenzmarkierung Suderwick - Dinxperlo
Hallo, hier die neusten Informationen aus Bocholt. Anbei ist ein Zeitungsartikel beigefügt aus dem Borken-Bocholter-Volksblatt vom 30.06.2007.
Mit freundlichem Gruß
Heinz Kroschner

Kreis Borken e-Mail: h.kroschner@kreis-borken.de
Fachbereich Vermessung und Kataster Tel.: 02861 82 2446
Burloer Straße 93 Fax.: 02861 82 271 2446
46325 Borken www.kreis-borken.de

Grenzmarkierung Suderwick - Dinxperlo

2 alte Grenzsteine (Deutschland /Niederlande) zurück an der Grenze, bei Sandersküper

Bericht aus der Zeitung vom 21.05.2007


Paul Oeinck aus Enschede, hat den nach den Baumaßnahmen wiederaufgestellten Grenzstein Nr. 847 (NL) an der Glane, bei Glanerbrug, mit neuem Aluminiumschild entdeckt.

Grenzstein 847 (NL) mit neuem Alu-Schild

Grenze bei Südlohn

Von: h.kroschner@kreis-borken.de [mailto:h.kroschner@kreis-borken.de]
Gesendet: Montag, 16. April 2007 15:46
An: gutberlett@t-online.de
Betreff: Grenze bei Südlohn

Sehr geehrter Herr Gutberlett,
unter folgender Adresse sind Informationen zu einer Route entlang der Grenze beschrieben. Es sind Zeitungsberichte der Münsterlandzeitung.
http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_suche.php?stichwort=Kommiesenpatt&jahrgang=2007&ort=sd&order=relevanz
Mit freundlichem Gruß
Heinz Kroschner

Kreis Borken e-Mail: h.kroschner@kreis-borken.de
Fachbereich Vermessung und Kataster Tel.: 02861 82 2446
Burloer Straße 93 Fax.: 02861 82 271 2446

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Neues vom Kleinen Grenzverkehr

Oeding - Der "Kommiesenpatt", jener kulturhistorische Wanderweg entlang der deutsch-niederländischen Grenze, nähert sich seiner Fertigstellung. Das Wegenetz ist nahezu vollständig, jetzt wird an der Infrastruktur gearbeitet.

Drei Übergänge über die "Grüne Grenze" - zwei nördlich und einer südlich von Oeding - wurden im Rahmen dieses von der EU geförderten Projektes erneuert. ...

Dienstag, 16. Januar 2007  |  Quelle: Münsterland Zeitung (Südlohn)





Auf historischen Spuren

Oeding - Der Wanderweg "Kommiesenpatt" (Kommiesen = Zöllner, Patt = Pfad) gliedert sich in eine Hauptroute von 18,8 Kilometern Länge sowie in vier Rundwanderstrecken (4,4 - 5,3 - 7,4 und 10,5 Kilometer lang). Zum Teil stehen die Wege auch Radfahrern und Reitern offen. Der Wanderweg ist ein kulturhistorisches, grenzüberschreitendes Projekt ...

Samstag, 14. April 2007  |  Quelle: Münsterland Zeitung (Südlohn)



Grenzstein 847 neu plaziert

Betreff: Grenzstein 847

Sehr geehrte Grenzsteinfreunde,
der Grenzstein BG 847 wurde am 15.03.2007 vom Kadaster Overijssel mit Unterstützung der Gemeinde Enschede auf die richtige Stelle gesetzt. Das Schild wird noch erneuert.

Mit freundlichem Gruß /Met vriendelijke groeten
Heinz Kroschner

Kreis Borken e-Mail: h.kroschner@kreis-borken.de
Fachbereich Vermessung und Kataster Tel.: 02861 82 2446
Burloer Straße 93 Fax.: 02861 82 271 2446
46325 Borken www.kreis-borken.de

Hauptgrenzstein Nr. 447 (D/NL) verschwunden

Der Hauptgrenzstein Nr. 447 (Deutschland / Niederlande) nähe dem Grenzübergang "Heideend" Kaltenkirchen-Tegelen existiert nicht mehr. An dessen Stelle steht jetzt ein Rohr mit dem Aluminiumschild mit der Nr.: "447"

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Grenzstein Nr. 18 II

alter Standplatz an der Autobahn

Der verschwundene Grenzstein Nr. 18 II (Deutschland /Niederlande) vom Autobahn-Grenzübergang De Poppe A30/A1/E30 steht vor dem VVV-Kantoor in De Lutte.

Der Grenzstein Nr. 18 II hat ein Aluminiumschild mit der Grenzstein-Nr. 18 II.
Im Stein ist aber die alte Nr. 18 I eingemeisselt. Wahrscheinlich hatte er früher an der Stelle des heutigen Grenzsteines Nr. 18 I gestanden, denn der heutige Grenzstein Nr. 18 I (besitzt kein Aluminiumschild) hat aber die eingemeisselte Nr. 103 I.
Bei der Grenzregulierung, auf Grund des Autobahnneubaus, wurde der Grenzstein-Nr. 18 II an die südwestliche Autobahnseite des Grenzüberganges De Poppe der A30/A1/E30 versetzt.

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Grenzstein Nr. 18 II vor dem VVV-Kantoor in De Lutte

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Grenzberichtigung Autobahngrenzübergang Poppe

Der während der Bauarbeiten verschwundener Grenzstein Nr. 847 ist wieder aufgestellt worden.

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Grenzstein Nr. 22 Bentheim / Overdinkel

Der "alte" Grenzstein Nr. 22 Deutschland / Niederlande steht in der Kapelle von Schloss Bentheim

Der alte originale Grenzstein "Nr. 22" von Bentheim / Deutschland (mit Bentheimer Wappen und "H" für Hannover) und Overdinkel/ Niederlande (mit Burgunder Wappen Nr. 22 und "N" für Niederlande) steht als abgebrochenes Sück (ohne Unterteil) in der Schloss-Kapelle von Schloss Bentheim in Bad Bentheim. An seiner Stelle steht an der Grenze ein neuer Granitstein mit der Aluminium-Marke Nr. "22".

Grenzstein Nr. 22 Bentheim / Overdinkel

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Grenzstein Nr. 22 Bentheim / Overdinkel in Bentheim

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GRENZSTEIN 419 (ALT)

Der "alte" Grenzstein Nr. 419 Deutschland / Niederlande ist wieder aufgestellt

Der alte originale Grenzstein aus dem Schwalmtal, der im Gebüsch neben den neuen Granitstein im Wald lag, ist von Herrn Houben/ Kempen wiederaufgestellt worden.
Er ist jetzt Bestandteil vom "Kempener Grenzsteinweg" Nr. 13 "Klein Dyck" in Kempen.

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"alter" Grenzstein Nr. 419 Deutschland / Niederlande

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Neues von der Grenze
Hier berichte ich über Neuigkeiten von den Grenzsteinen der Deutsch-Niederländischen Grenze

"DE WAGT" Stein

Geert Bekkering, Mitglied des Enscheder Historischen Vereins SHSEL interessiert sich auch für Grenzsteine. Er schreibt kleine Mitteilungen über Enscheder Geschichten für eine wöchentliche Zeitung.

Sein Nachbar, Harry van der Sleen (Mitglied vom "Overijsselse Grenspalen Verzamelaars Club) erzählte ihm über einen alten Grenzstein vom Grenzübergang Glanerbrug, mit Auschrift PRUISSEN / NEDERLAND und mit der zusätzlichen Aufschrift ‚DE WAGT’.
Der Stein steht heute in Enschede, am Noordesmarkerrondweg Nr. 249, nähe dem Haus ‚De Wagt’. Geert Bekkering fragt, wer weiß welche Bedeutung dieser Stein einmal hatte.


Nachfolgend der komplette Text in Niederländisch:

Grenspaal Glanerbrug

Deze fraaie, oude grenssteen staat nu langs de Noord Esmarkerrondweg. Eens leerden Glanerbrugse kinderen er op bokspringen.

Bij de grensovergang in Glanerbrug stond heel lang een mooie dikke grenspaal. Kinderen leerden er vroeger op bokspringen en als je er over heen kon was je groot. Langs de bovenrand van de grenssteen stonden de woorden PRUISSEN en NEDERLAND gebeiteld.
Al betalen altijd twee partijen voor een grenspaal, het is onduidelijk wie de eigenaar van grenspalen is. Wel vindt er meestal eens per drie jaar een schouw plaats en worden reparaties door beide partijen betaald. Grensstenen horen eigenlijk precies op de grens te staan, waardoor beide partijen precies voor de helft eigenaar zouden kunnen zijn, maar in de praktijk werkt dat niet altijd zo.
In 1936 heeft steenhouwer Dove deze grenspaal gekocht voor 5 gulden, maar het is niet meer bekend van wie hij de steen kocht. De paal lag toen 2 km van de grens af, in de berm van de Gronausestraat. Sinds 1936 lag hij dus bij Dove; en daar hebben de bewoners van Huize de Wagt hem in de vijftiger jaren van de vorige eeuw gekocht. De steen staat dus al weer een halve eeuw aan de Noord Esmarkerrondweg bij Huize de Wagt. De naam De Wagt is er bij in gebeiteld, naar een ‘wachthuis’ dat hier vroeger in de buurt zou hebben gestaan, waarschijnlijk bij een doorgang in een landweer.
De grenssteen is 1.20 m hoog met nog eens een voet van 80 cm. Hij weegt ongeveer 2.500 kilo en is van gemaakt van Belgisch hardsteen. Die mooie, dure steensoort werd niet vaak voor grensstenen gebruikt, in deze streek was het meestal Bentheimer zandsteen. Het is niet bekend wanneer de bijzondere steen geplaatst is. Verondersteld wordt in 1875 bij de komst van de spoorlijn naar Gronau. Uit oude foto’s van de grensovergang bij Glanerbrug blijkt dat deze steen daar tot ongeveer 1914 heeft gestaan. Toen werd er een nieuw ontvangstkantoor gebouwd en is de steen verplaatst. Tot nu toe is nog niet achterhaald wat er tussen 1914 en 1936 met de steen gebeurd is. De Loaksteencommissie van de SHSEL houdt alle grens en markestenen van Enschede in de gaten. Er wordt verschillend gedacht over het terugplaatsen van de steen bij de grensovergang, als de huidige eigenaren dat al zouden toestaan. Daardoor zou dan weliswaar een stuk geschiedenis worden teruggeplaatst, maar er zou ook een halve eeuw geschiedenis aan de Noordesmarkerrondweg teniet worden gedaan. Voor de SHSEL is het in ieder geval belangrijk dat dit historische monumentje goed behouden blijft en de geschiedenis er van bekend blijft.
Geert Bekkering en Harry van der Sleen (loaksteencommissie)

De Stichting Historische Sociëteit Enschede Lonneker geeft het kwartaalblad ’n Sliepsteen uit (tel 053-4775531) en heeft diverse werkgroepen.
www.SHSEL.com

De Wagt - Nederlande- Pruissen

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‚De Wagt' Stein

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Grenzstein NEDERLAND-HANNOVER am Grenzübergang Denekamp - Nordhorn

Paul Oeinck aus Enschede, hat einen ähnlichen Grenzstein am Grenzübergang Denekamp - Nordhorn, gefunden. In Form und Größe ist er fast das gleiche Exemplar,wie der in Enschede, am Noord-Esmarkerrondweg.

Er hat allerdings mit die Inschriften NEDERLAND-HANNOVER.
Er steht etwa 10 m von der Grenzlinie entfernt auf niederländischem Bode.

Grenzstein am Grenzübergang Denekamp - Nordhorn

Venlo
Im Limburgs Museum in Venlo, steht im Bioscoop (Historoscoop) ein echt aussehender Grenzstein Nr. 458 (mit Aluminiumplatte), wie bei Venlo an der deutsch-niederländischen Grenze steht.
Er gehört als Dekoration zur Präsentation Zeitreise des Filmes "Zwischen Maas und Rhein".
Weiter siehe Link in deutscher Sprache http://www.flashback-zeitreisen.de/aktuelles.aspx?id=1

In het Limburgs museum in Venlo, in de bioscoop (historoscoop) stond een grenspaal nr. 458 die iets boven Venlo hoort te staan. Hij zag er levensecht uit incl. nummerplaatjes en opgeschilderd nummer .
Het museem zegt erover: Thema van deze presentatie is ‘de grens’:Limburg en de Duitse Nederrijn zijn in de geschiedenis
Thema van deze presentatie is ‘de grens’: Limburg en de Duitse Nederrijn zijn in de geschiedenis

Link in Nederlands:
http://www.flashback-tijdreizen.nl/

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Grenzstein Nr. 458 / Grenspaal nr. 458 in Venlo

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Wieder Grenzstein-Diebstahl


3 Grenzsteine im Harz gestohlen
Am Wochenende 14./ 15. März 2009 sind 3 Grenzsteine am Ortsverbindungsweg Breitungen nach Uftrungen gestohlen worden.
Diese wurden mit der gleichen Hebetechnik entwendet, wie vor 3 Monaten die Steine zwischen Görsbach und Berga.
Wahrscheinlich mit Forstfahrzeugen.
Die Steine haben nur auf einer Seite die Schrift SCHW.R. auch zweizeilig also SCHW. und R. darunter für Schwarzburg Rudolstadt, es war eine Waldexklave des Fürstenhauses im Wald zwischen Breitungen und Uftrungen. Die Versteinung erfolgte 1736.
Es erfolgte eine Anzeige bei der Polizei. Bericht von Manfred Schröter

Grenzstein in Breitungen 31.10.2007 und Heute

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