Vierherrenstein Esch/Dahlheim

Urlaub vom 17.11.2018 bis 24.11.2018 in Esch, Kreis Vulkaneifel (RPF)

1. Vierherrenstein zwischen Esch Krs. Vulkaneifel (RPF) und Dahlem Krs. Euskirchen (NRW), direkt am Römerweg.
2. Forstgrenzstein mit KW (Königlicher Wald) an der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nahe dem Vierherrenstein.
3. Markierung mit roter Farbe an der Landesgrenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf der Römerstraße, nahe dem Vierherrenstein
4. Forstgrenzstein mit nicht erkennbarer Inschrift, wahrscheinlich am Trassenwechsel der Römerstraße an der parallelen Schotterstraße im Dahlheimer Wald, nahe dem Vierherrenstein.
5. Schnitt durch die antike Römerstraße, in einer Tongrube, nahe dem Vierherrenstein.
6. Grenzsteine und Stadtmauer im Stadtzentrum von Hillesbach, Krs. Vulkaneifel/RPF.
7. Ahrquelle und Stadttor (Hirtenturm) im Stadtzenrum von Blankenheim, Krs. Euskirchen/NRW.


zu 1. Vierherrenstein
Im Dahlheimer Wald, direkt an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, steht ein sogenannter Vierherrenstein. Vier Herrschaften trafen vor ca. 500 Jahren an dieser Stelle zusammen: Jünkerath, Kronenburg, Schmidtheim und Blankenheim. Die Wappen und Anfangsbuchstaben der ersten drei Territorien sind noch gut auf dem Grenzstein aus Basalt-Lavastein zu erkennen. Es wir vermutet, dass die dem Ort Esch zugewandte Seite früher das Wappen des Hauses Blankenheim trug.

So findet man in den Stein eingemeißelt die Wappen und die Anfangsbuchstaben
• IVNG für Jünkerath
• KRON für Kronenburg
• SCHM für Schmidtheim
• Das vierte nicht (mehr) erkennbare Wappen galt offenbar der Herrschaft Blankenheim.

Im Dahlheimer Wald, ebenfalls an dieser Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, befindet sich auch die Agrippastraße, die in weiten Schlangenlinien durch das Gelände geht. Nicht üblich für eine Römerstraße, doch gibt es dafür einen einfachen Grund: Die römischen Straßenbauingenieure orientierten sich bei der Trassenführung am Höhenzug zwischen Esch und Schmidtheim, der eine markante Wasserscheide zwischen den Flüssen Kyll und Ahr darstellt. Ein solcher Höhenweg bleibt auch dann passierbar, wenn die Flusstäler überschwemmt waren.
Damals war die Straße 5,55 Meter breit. Für ihren Bau trugen die Straßenbaumeister zunächst den Humus ab und schichteten verwitterten grauen Sandstein auf den Lehmboden, um ihn zu befestigen. Den Sandstein bedeckte eine dünne Schicht von Bruchsteinen. Zum Schluss erhielt der Fahrbahnuntergrund noch eine sechs Zentimeter dicke wassergebundene Decke.
Heute ist der Straßendamm bis zu 1,70 Meter hoch und als gewundene Linie auf einer Länge von ca. 2,7 Kilometern im Wald erkennbar. Im Bereich des Vierherrensteins unterbricht eine Tongrube die antike Straße – hier gewann eine örtliche Ziegelei ihr Rohmaterial. Der Straßendamm taucht hinter dem Pilgerkreuz, auf der Escher Seite, wieder auf und verläuft etwa 150 Meter parallel zur heutigen Straße, ehe er sich im Gelände verliert.

Diverse Links hierzu:
http://www.erlebnisraum-roemerstrasse.de/das-projekt/kommunen/dahlem/stationen/agrippstrasse-im-dahlemer-wald-vierherrenstein/
https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=24545
https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-56169-20121031-9https://www.heimatjahrbuch-vulkaneifel.de/VT/hjb1993/hjb1993.76.htm

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zu 2. Forstgrenzstein mit KW
Westlich, nahe dem Vierherrenstein, quert die Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen (Asphaltweg) und Rheinland-Pfalz (Schotterweg) die Straße. (Königlicher Wald). Auf RPF-Seite sind die Buchstaben KW eingemeißelt, was erfahrungsgemäß "Königlicher Wald" bedeudet, was hier vielleicht auch zutrifft. Es sind auch alte Wanderwegzeichen aufgemalt.

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Zu 3. Markierung, wahrscheinlich die Landesgrenze (gemäß meiner Navigation) zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf der Schotterstraße. Es war ein roter Strich und an einem Bäumchen auf der Schotterstraße (parallel zur Römerstraße) und nahe dem Vierherrenstein.

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zu 4. Forstgrenzstein
Ein Forstgrenzstein o. ä. steht mit nicht erkennbarer Inschrift, wahrscheinlich am Trassenwechsel der Römerstraße, oberhalb der Schotterstraße im Dahlheimer Wald, nahe dem Vierherrenstein.

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5. Schnitt durch die antike Römerstraße
Im Bereich des Vierherrensteins unterbricht eine Tongrube die antike Straße – hier gewann eine örtliche Ziegelei ihr Rohmaterial.

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zu 6. Grenzsteine und Stadtmauer
Bei einem Besuch am 19. November in Hillesbach, Krs. Vulkaneifel (RPF) fand ich im Stadtzentrum, nahe der Kirche und in einer Grünanlage, diverse unbekannte Grenzsteine. Außerdem habe ich die Reste der historischen Stadtbefestigung fotografiert.

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zu 7. Ahrquelle und Stadttor
Bei einem Besuch am 18. November in Blankenheim/Ahr, Krs. Euskirchen, habe ich im Stadtzenrum von Blankenheim, Krs. Euskirchen/NRW, die Ahrquelle und ein Stadttor, den Hirtenturm fotografiert.

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