Grenzbegehung am 25.08.2018 mit Eberhard, Jos, Harry, Peter und Rob vorwiegend mit dem Auto bzw. den Restweg zu Fuß zu den Grenzsteinen, wie nachfolgend auf geführt:
1) Grenzsteine von 1794 in Oirlo/Venray
2) Grenzsteine von de Peel, der historischen Grenze von 1716 von Geldern und Brabant, heute die Grenze von Limburg und (Noord-) Brabant
3) Grenzstein bei Meijel am Willibrordusput von den Vereinigten Niederlanden und Österreich
4) Grenzstein von 1744 (Preussen) von Horst und Sevenum
5) Grenzsteine von der historischen Grenze von Cuijk und Kessel, heute die Grenze von Limburg und (Noord-) Brabant

Unsere Strecke vom 1. bis zum letzten Stein mit dem Auto bzw. zu Fuß: https://connect.garmin.com/modern/activity/2961574880?share_unique_id=4

1) Grenzsteine von 1794 in Oirlo/Venray
a) gegenüber der Kirche von Oirlo stehen 2 historische lokale Grenzsteine mit den Inschriften 1794/Oerlo/Venrai
b) ein weiterer historischer Grenzstein steht im Beet in der Hoofdstraat 46, mit den selben Inschriften 1794/Oerlo/Venrai
c) ein vierter historischer Grenzstein mit den selben Inschriften 1794/Oerlo/Venrai sollte in Venray, Eindstraat 8 im Beet vom Freulekeshuus stehen.
Er ist angeblich nicht mehr vorhanden. Rijn de Schipper und Aafko Tuin hatten ihn noch fotografiert

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2) Grenzsteine von de Peel, der historischen Grenze von 1716 von Geldern und Brabant, heute die Grenze von Limburg und (Noord-)
Brabant Projekt "Die Historischen Peel Grenzen 1716"
Der Plan für die Rekonstruktion der sieben historischen Grenzsteine und Lokalitäten ist eine Initiative der Kommission "Peelgrenspalen 1716". Dieser Ausschuss besteht aus einer Reihe von Mitgliedern von De Heemkundekringen De Rips, Deurne, Venray, Merselo und Ysselsteyn. Letztendlich wurde der Plan 2008 von der Gemeinde Deurne und der Kommission Peelgrenspalen 1716 in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Sint Anthonis, Gemert-Bakel, Venray, Horst aan de Maas, Sevenum und Helden realisiert. Die Realisierung wurde durch die finanzielle Unterstützung der Provinz Noord-Brabant, der Provinz Limburg, der Europäischen Union (EFRE), der Wasserbehörde Aa en Maas, des ANWB-Fonds, der Gemeinde Sint Anthonis, der Gemeinde Gemert-Bakel, der Gemeinde Venray ermöglicht. Gemeinde Horst aan de Maas, Gemeinde Helden und die Gemeinde Deurne.

Im Jahr 2008 wurden die verschwundenen Grenzsteine als Nachbildungen ersetzt, die Grenze teilweise sichtbar und wieder erkennbar gemacht und die Orte mit Grenzsteinen touristisch erschlossen und mit Informationstafeln versehen. Die Informationstafeln informieren über die Geschichte der Grenzkonflikte und die Entstehung dieser Grenze im Jahr 1716. Der Besuch dieser Orte gibt einen guten Eindruck von der besonderen Lage der alten Grenze der ehemaligen Teile von Brabant und Gelre (zwischen Vredepeel im Norden und Helenaveen im Süden).

Der Grenzstein "De Lange Rijser" ist ein aus Naturstein gehauener Grenzstein und wurde bereits um 1400 erwähnt. Er ist der einzige Grenzstein aus dieser Zeit. Der überwiegende Teil dieser historischen Grenze verläuft durch einen Gürtel von Laubbäumen. Bernard Ploegmakers von der Rips machte diese Reise entlang Peel Limits möglich, indem er Bäume und Sträucher fällte. Es lädt Sie zu einem Spaziergang auf dieser historischen Brabantia - Geldria Grenze ein.

Hinweisschild bei "Paal Grotenberg" erzählt ausführlich über die Geschichte der Peel-Grenzen 1716. Der Verteidigungskanal verläuft parallel zu den Peel-Limits. Dies macht diese Reise zu einer kulturhistorischen Erfahrung. Der heutige Stein ist eine Replika. Rob Vaessens hatte am 20.1.1996 noch den alten originalen Stein fotografiert.
Grenzstein Vossenholen. Die Grenze wurde 1716 im "Tractaet of Venlo" an diesem Ort ausgewiesen und westlich des großen, hohen Sandhügels in der Peel namens "de Vossenholen" bestimmt. Aufschrift Westseite: Brabantia, Ostseite: Geldria.

Die Picknickbank im Zerkenpaal ist ein rustikaler Ort zum Ausruhen auf der Reise entlang der Peel Limits. Ein Besuch des Monumentendorfes Griendtsveen sollte nicht versäumt werden. "Eine Reise entlang der schönsten Gasse der nördlichen Hemisphäre" (nach dem Autor Toon Kortooms) führt Sie zu den letzten Grenzsteinen, dem Soemeer-Broemeerpaal und dem Eijndepaal.

Die "Tractaet van Venlo" legte 1716 zunächst fest, dass die Grenze zwischen dem Vossenholen und dem Eijndepaal in einer geraden Linie verlaufen sollte. Beim Bau des Grenzgrabens stellte sich heraus, dass die Grenze quer durch einen See verläuft. Aus diesem Grund wurde ein kleiner Knick in der geraden Linie gemacht und ein neuer Grenzstein wurde zwischen Soemeer und Broemeer platziert. Die Namen "Soemeer" und "Soeloop" beziehen sich auf das Wort "Soe". Dies bezieht sich auf das alte Brabanter Wort "soei", das schmutziges Wasser bedeutet und auch zur Kennzeichnung von Abwasser- und Kanalisationsanlagen verwendet wurde. Beim Betrachten dieses Grenzsteines ist zu beachten, dass sich an dieser Stelle der Grenzstein nicht mehr in der ursprünglichen Höhe befindet, sondern durch das Entfernen der Torfschichten erheblich geringer ist.

Da der Abbau und die Torfgewinnung von durch die Society Helenaveen wurden auf beiden Seiten der Provinzgrenzen durchgeführt wird, ist die provinziale Grenze in diesem Teil schlecht erkennbar. Am Standort "Eijndepaal" wurde sogar eine Farm über der Provinzgrenze gebaut. Der ursprüngliche Grenzstandort befindet sich unter dem Hof und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Deshalb wurde der Nachbau von 2008 des alten Grenzsteines aus 1716 verlegt und wurde an der Ecke zweier Straßen platziert. Genau an und in der Nähe der Provinzgrenze, aber etwa 80 Meter weiter nördlich als die eigentliche Grenze.

Diverse niederländische Links:
Link: http://www.peelverhalen.nl/de-historische-peellimieten/
Link: http://www.saspeelland.nl/cultuurhistorische_projecten/files/De-grenspalen-in-de-Peel.pdf
Link: http://www.grenspalen.nl/archief/gp-peel-tocht20040404.html

Bilder hierzu von Aafko: https://photos.google.com/share/AF1QipM0DHFC4V61-ghoWQjAq636Uok6i-_l0ii3d2lw0lflJxIMzWMbCq3zVhp9FGeyKw?key=cFo4Y0hvejNXUk1SYVh2TEpPZ0t6bXB3dHlHaW5B

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3) Grenzstein bei Meijel am Willibrordusput von den Vereinigten Niederlanden und Österreich
Sint Willibrordusput und Grenzstein
Ein Grenzstein steht vor dem Brunnen. Am 17. August 1549 wurde am St. Willibrordusput ein "Grenzstein" aufgestellt, auf dem auf der einen Seite das Wappen des Landes Brabant und auf der anderen Seite das Wappen des Land van Weert stand. Eigentlich war dies nur eine Richtlinie, um als Grenze zwischen den streitenden Gemeinden Someren und Nederweert eine gerade Linie ziehen zu können. Der eigentliche Grenzpunkt zwischen "Brabant" und "Limburg" lag an der Mautstraße an der Hauptstraße. Die Gemeinden Deurne, Asten und Meijel, die an den St. Willibrordusput grenzten, waren nicht einmal an der Aufstellung dieses Steins beteiligt. Der Stein von 1549 war lange in Stücke unter der Erde vergraben worden, als am 12. Mai 1761 der heutige Grenzstein gelegt wurde. Auf der einen Seite hat es die Wappen der Sieben Vereinigten Provinzen oder der Vereinigten Niederlande, zu denen Deurne und Asten gehörten: der Löwe mit den sieben Pfeilen. Auf der anderen Seite steht das Wappen von Österreich, da Meijel und Nederweert aus dem Jahre 1715 zu Österreichischem Gelder gehörten: der zweiköpfige Adler.

Der heutige Stein ist eine Replika. Rob Vaessens hatte am 30.4.1991 noch den alten originalen Stein fotografiert

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4) Grenzstein von 1744 (Preussen) von Horst und Sevenum
Hier de tekst van het bijgaande informatiebord:
"Deze historische grenspaal werd oorspronkelijk geplaatst in 1743 op last van de Koning van Pruisen. Hij markeerde de limiet tussen de toenmalige Heerlijkheden Horst en Sevenum (later gemeenten Horst en Sevenum). Met het plaatsen van deze paal kwam er in 1744 een einde aan een langdurig grens- en eigendomsgeschil tussen beide gemeenten. De geschillen begonnen in 1574 en eindigden in 1744. Reden van het geschil lag in het weiden van koeien en schapen.Op 1 januari 2010 is deze historische grenspaal herplaatst, als blijvende herinnering aan deze oude grens. Vanaf deze datum behoort Sevenum bij de gemeente Horst aan de Maas. De exacte grens ligt echter een tiental meters meer noordelijk in de richting van Horst. Vanwege plaatsgebrek is hij hier geplaatst. Reden van herplaatsing is gelegen in het feit, dat we over grenzen heen moeten kijken naar zaken die ons binden en niet scheiden. A.F. van Beurden schrijft het al in zijn boekje over de Limburgse en Brabantse Peel: de drie dorpen Venray, Horst en Sevenum hebben in grondgesteldheid, in bouworde der hoeven en woningen, in het karakter der bewoners, in het wezen van het landbouwbedrijf, in hun welvarendheid veel met elkander gemeen"

Hier der ins deutsche übersetzte Text der aufgestellten Informationstafel:
„Dieser historische Grenzstein wurde ursprünglich im Jahre 1743 auf Befehl des Königs von Preußen aufgestellt. Er markierte die Grenze zwischen den damaligen Herrlichkeiten Horst und Sevenum (später Gemeinde Horst und Sevenum). Mit der Aufstellung dieses Grenzsteines im Jahre 1744 endete ein langer Grenz- und Eigentum-Streit zwischen den beiden Gemeinden. Begonnen hat der Streit im Jahr 1574 und endete 1744. Der Grund für den Streit waren weidende Kühen und Schafe. Am 1. Januar 2010 wurde dieser historische Grenzstein wieder aufgestellt, als bleibende Erinnerung an die alte Grenze. Seit diesem Zeitpunkt gehört Sevenum zu der Gemeinde Horst an der Maas. Die exakte alte Grenze liegt jedoch ein paar Meter weiter nördlich, in Richtung Horst. Wegen Platzmangel ist er hier platziert.
Der Grund für diese Aufstellung ist die Tatsache, dass wir über die Grenzen hinweg die Dinge betrachten müssen, die uns verbinden und nicht trennen. A.F. van Beurden schreibt das alles in seinem Buch über die Peel von Limburg und Brabant. Die drei Dörfer Venray, Horst und Sevenum haben Bedingungen, um den Bau von Höfen und Wohnungen passend für den Charakter der Bewohner, mit Erfahrung in mit der Landwirtschaft in ihrem Wohlstand viel gemeinsam“

Bis 1743 gab es einen langen Streit zwischen Horst und Sevenum. Die ersten Erwähnungen zu den Grenzproblemen und Eigentumsrechten stammen aus dem Jahr 1574. Dies betraf beispielsweise das Weiden lassen wahrscheinlich von Sevenums Vieh in der Reindonk. Diese Probleme führten zu Mobbingverhalten von beiden Seiten. In den Jahren vor 1743 wurden regelmäßig Geldbußen verhängt, um diese Streitereien loszuwerden.
Dies war offenbar nicht ausreichend, so dass 1743 eine endgültige Trennungslinie eingeführt wurde. Entlang der Straße zwischen Horst und Sevenum, jetzt Stationsstraat und Horsterweg, gab es eine versteinte Grenze. An anderen Stellen kamen ein Jahr später Holzpfähle. Diese wurden in Anwesenheit der Ratsherren von Horst und Sevenum platziert.
Jetzt, 267 Jahre später, waren zwei "Ratsherren" anwesend, um diesen neuen Grenzstein zu enthüllen. Die alten Grenzsteine erwiesen sich als unauffindbar. Der Ersatzgrenzstein wurde von Harrie Peeters aus Weert zur Verfügung gestellt. Er hat diesen Grenzstein bei der Landarbeiten gefunden. Die Namen der beiden Gemeinden und das Jahr 1743 sind tief eingraviert.

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5) Grenzsteine von der historischen Grenze von Cuijk und Kessel, heute die Grenze von Limburg und (Noord-) Brabant
Wir haben nur den Stein Nr. 1 an der Willibrordus-Kapelle (eine Replika) und den Stein Nr. 2 am Veenenweg bei Maashees fotografiert.
Rob Vaessens hatte noch den originalen Stein Nr. 1 an der Willibrordus-Kapelle 1.4. 1995 fotografiert. Ebenfalls Eef Berns, siehe Link unter Peel

hierzu diverse Niederländische Links:
Link: http://www.blikkenemmer.nl/upload/uitgebreide%20%20beschrijving%20route%20grenspalen%20gew%20bp%2012-07.pdf
Link: http://www.blikkenemmer.nl/upload/foldervoorenachterkant3.pdf

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Provinzstein Limburg/Brabant

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