Grenzsteine + Grenzen im Vogelsberg
Am Rande des Vogelsbergkreises aber auch innerhalb des Kreisgebietes gibt es wahrscheinlich zwischen 2.000 und 3.000 von historische Grenzsteine und Kleindenkmale die für uns und für die Nachwelt zu erhalten sind.

In unserem Urlaub vom 31. Mai bis 14. Juni 2008, war ich mit meiner Frau Vera und unserem Hund Aya zum Wanderurlaub mit Grenzsteinsuchen in Lauterbach (Hessen). Neben dem Besuch von historischen Städten und Orten sind wir entlang den historischen Grenzen im und am Vogelsberg (Vogelsbergskreis & Kreis Fulda) gewandert.

Wir hatten eine Ferienwohnung bei der Familie Schneider in Lauterbach und konnten von dort aus die ehemaligen und auch noch gültigen Grenzen ohne große Entfernungen erreichen.

Herr Alfred Schneider ist u. a. auch der Autor der Internetseite:
"Grenzsteine und Grenzen im Vogelsberg" http://www.historische-grenzsteine.de
und weiterer Internetseiten über den Vulkan Vogelsberg, seiner Entstehung, seiner Schönheit und seiner Natur.

Er hatte uns oft mit Rat und Tat geholfen, die vielfach versteckten und nicht immer leicht zugänglichen Grenzsteine auch zu finden.
Die beiden letzten verheerenden Stürme wie der Kyrill, haben es uns oft schwer gemacht, die Grenzlinien überhaupt noch zu begehen.
So mussten wir doch auf das Aufsuchen einiger Grenzsteine verzichten, die zurzeit nicht mehr zu ereichen sind.
Mit seinem Einverständnis habe ich zum Teil einige Texte seiner Website entnommen.
Hier noch einmal vielen Dank an Herrn Schneider für seine Unterstützung.


Dreiherrensteine
Als Dreiherrensteine bezeichnet man Grenzsteine, die dort stehen, wo die Grenzen dreier Herrschaftsgebiete zusammenlaufen. Meist sind sie in Dreiecksform gestaltet und oft mit Wappen verziert. - An so genanten "Dreimärkern" laufen zwar auch drei Grenzen zusammen, jedoch nur einfache Grenzen (Gemeinde, Gemarkung, etc.). Man erkennt sie an den eingekerbten Grenzlinien auf dem Kopf des jeweiligen (normalen) Grenzsteins.

Besonders erwähnenswert sind die vier nachfolgenden Dreiherrensteine:
Neustall-Oberullrichsberg
Weidenau-Freiensteinau
Sattelstein-Steinberg
Trockenmühle

Neustall-Oberullrichsberg

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Dreiländerstein Neustall-Oberullrichsberg (Hessen) mit den drei Wappen von Fulda-Hanau-Riedesel

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Neustall-Oberullrichsberg
Der schönste und gleichzeitig der am besten erhaltene Dreiherrenstein im Vogelsberg - ein Dreieckstein - steht in der Nähe des Hofes Oberullrichsberg an den heutigen Grenzen der Orte Hintersteinau, Neustall und Holzmühl. Der Stein wurde im Jahr 1730 aufgestellt. Damals liefen hier noch die Grenzen der Herrschaftsbereiche der Fürstabtei Fulda, der Hanauer Grafen und der Riedesel zu Eisenbach zusammen. Die entsprechenden Prunkwappen sind am Stein gestaltet:

1. Das Wappen des Fuldaer Fürstabts Adolph von Dalberg mit der "Unterschrift" ADOLPHUS v A z F (Abt zu Fulda).
2. Das Wappen des Grafen Johann Reinhardt von Hanau mit der "Unterschrift" JOHANN REINHARDT G z H (Graf zu Hanau).
3. Das Wappen der Riedesel mit der der "Unterschrift" FREYHERRN V RIEDESEL.

Nachdem Fulda in das Kurfürstentum Hessen Kassel eingegliedert wurde, die Grafschaft Hanau durch Erbschaft ebenfalls an Kassel fiel und das Riedeselland zu Hessen Darmstadt kam, zeigte der Stein nur noch zwei Grenzen an. Hessen Darmstadt war Großherzogtum geworden und Hessen Kassel wurde 1866 von Preußen annektiert. Am Stein sind diese Vorgänge durch die Buchstaben K P (= Königreich Preußen) und G H (= Großherzogtum Hessen) dokumentiert. Die Zahl 60 auf der Fuldaer Seite ist die fortlaufende Nummer der Grenzsteine des Großherzogtums.
Heute zeigt der Stein nach dem Übergang der Kreise Lauterbach und Schlüchtern in größere Einheiten die Grenze zwischen Vogelsbergkreis und Main-Kinzig-Kreis an. Auch ist die Grenze immer noch Religionsgrenze zwischen der evangelischen Pfarrei Freiensteinau und der katholischen Pfarrei Ulmbach und gleichzeitig Grenze der Bistümer Fulda und Mainz.

Weidenau-Freiensteinau

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Dreiländerstein Weidenau-Freiensteinau (Hessen) mit den drei Wappen von Fulda-Hanau-Riedesel

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Weidenau-Freiensteinau
Ein weiterer Dreieckstein steht an einer Waldecke rechts der Straße von Weidenau nach Freiensteinau. Er ist in seiner Gestaltung dem Stein in Oberulrichsberg sehr ähnlich - allerdings stark beschädigt. Die Schäden sollen durch Panzerfahrzeug am Ende des 2. Weltkrieges entstanden sein, als der Stein noch dicht am abzweigenden Feldweg stand.
Früher liefen hier die Grenzen der Abtei Fulda (Weidenau), der Riedesel (Freiensteinau) und der Hanauer Grafen (Reinhards) zusammen. Später waren es die Grenzen des Großherzogtums Hessen Darmstadt (oberhalb des Riedeselwappen G H) und des Königreichs Preußen (in das Abtswappen eingemeißelt K P). Heute sind es nur noch die Gemarkungsgrenzen der drei zuvor genannten Ortsteile. Als fortlaufende Nummer ist die 117 zu erkennen
Das Riedeselwappen und die zugehörige Inschrift FREYHERRN V RIEDESEL sind noch gut zu erkennen, das Wappen von Fulda und ADOLPHUS nur noch mit Mühe und das Hanauer Wappen überhaupt nicht mehr. Die Jahreszahl der Aufstellung fehlt, doch kann hier wohl auch das Jahr 1730 angenommen werden.
Der Stein dürfte bei seiner Umsetzung etwas gedreht worden, denn das Hanauer Wappen zeigt in Richtung des ehemals Fuldaer Weidenau, das Riedeselwappen nach dem Hauer Reinhards und das Abtswappen nach dem riedeselschen Freiensteinau. - Vielleicht war der Grund dafür das relativ gut erhaltene Riedeselwappen, welches man der besseren Optik wegen zur Straße hin positionierte.

Sattelstein-Steinberg

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3 Grenzlinien der Gebiete der Abtei Fulda, der Schlitzer Grafen und der Riedesel zu Eisenbach

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Sattelstein-Steinberg
Knapp unterhalb des 490 m hohen Gipfel des Steinbergs nordöstlich von Lauterbach liegt ein natürlicher Felsblock: Der Sattelstein. Hier liefen einst die Grenzlinien der Gebiete der Abtei Fulda, der Schlitzer Grafen und der Riedesel zu Eisenbach zusammen. Heute sind es die Gemarkungsgrenzen der Großgemeinden Bad Salzschlirf, Wartenberg (Angersbach) und Schlitz (Willofs).
In die Oberfläche des Felsens sind drei Hufeisen eingemeißelt. Sie dürften wohl die ältesten Grenzmarkierung gewesen und - wie vermutet wird - bereits im 15. Jahrhundert entstanden sein (je ein Hufeisen für die Herrschaftsgebiete der Abtei Fulda, der Schlitzer Grafen und der Riedesel zu Eisenbach).
Außerdem ist noch ein spitzer Winkel zu sehen, welcher den Anteil des Klosterbreichs Fulda (Bad Salzschlirf) anzeigt und mit den Buchstaben K P die spätere Zugehörigkeit Fuldas zum Königreich Preußen dokumentiert (heute Landkreis Fulda). Gegenüber ist G H für Großherzogtum Hessen (Darmstadt) zu erkennen, in welches die Gebiete der Riedesel und der Schlitzer Grafen eingegliedert worden waren (heute Vogelsbergkreis). In der Reihe der Grenzsteine erhielt der Sattelstein die alte Nummer 48, später wurde er mit N 524 eingeordnet.
Der Sage nach sollen die drei Hufeisenabdrücke im Sattelstein ganz anders entstanden sein, denn da stritt vor vielen Jahren der Teufel mit einem Mönch um das Schicksal einer Seele. Der eine suchte sie mit ehrlichen Mitteln zu retten, der andere wandte List und Tücke an, um sie in seinen Bann zu ziehen. Um das Ringen zu entscheiden, ließ sich unser Mönchlein auf ein Würfelspiel mit dem Teufel ein, zwar schweren Herzens und mit viel Angst, denn Glücksspiele waren ja für Mönche verboten. Aber was tut man nicht alles, wenn man Gutes will und der Klosterabt weit weg ist.
Mönchlein und Teufel trafen sich am Steinberg, weitab jeglicher Besiedlung, wollte man doch einfache Leute durch den Anblick des Dunklen nicht erschrecken. Außerdem hatte der Mönch immer wieder Angst, man könne im Kloster von seiner Spielleidenschaft erfahren. Der Teufel freute sich, denn das war sein Spiel, und er glaubte den Mönch schon überlistet zu haben. Er griff zum Würfelbecher und warf, wie sollte es auch anders sein, eine 18 - dreimal die sechs. Die Seele gehörte ihm!
Das Mönchlein war erschrocken, nahm zaghaft den Becher, schaute flehend nach oben und schauderte bei dem Gedanken an die Vorwürfe, die es von seinen Vorgesetzten und Kollegen zu erwarten hatte. Es drehte noch zaghafter den Becher um, schloss die Augen ganz fest und hörte wie die Würfel fielen. - Ein grässlicher Fluch, penetranter Gestank und das Klappern von Hufen holten Bruder Mönch in die Wirklichkeit zurück. Der Teufel hatte sich auf seinen dreibeinigen Esel geschwungen und war mit einem gewaltigen Sprung verschwunden.
Schüchtern und verwundert sah der Gottesmann vor sich auf dem Stein, dem Sattelstein, drei Hufeisenspuren im Fels und daneben die Würfel mit 19 Punkten - drei Sechsen und eine Eins, denn aus einem Würfel war zur Rettung der Seele ein Auge heraus gefallen.
Fröhlich und guter Dinge über die Rettung der Seele zog der Mönch von dannen und erzählte keinem etwas, denn Glücksspiele waren ja in seinen Kreisen verboten. - Wer aber hat uns von der sagenhaften Zusammenkunft berichtet?

Trockenmühle

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Dreiherrenstein mit den Buchstaben S (=Schlitz), F R (= Freiherren Riedesel) & H D (= Hessen Darmstadt)

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Trockenmühle
Ein einfacher Dreiherrenstein steht im Bereich der ehemaligen Trockenmühle, wo einst die Grenzen des Gebietes der Schlitzer Grafen, das der Riedesel zu Eisenbach mit dem von Hessen Darmstadt zusammenliefen. Heute sind es die Gemarkungsgrenzen der Großgemeinden Schlitz (Willofs), Grebenau (Udenhausen) und Lauterbach (Wernges).
Der Stein hat die für Dreiherrensteine typische Dreiecksform. Oben am Stein ist die Nummer 37 zu erkennen; er war wohl der 37. Stein einer irgendwann nicht mehr gültigen fortlaufenden Nummerierung.
Die Schlitzer Seite zeigt den Buchstaben S (=Schlitz) und mit der Zahl 1775 das Jahr der Aufstellung des Steins.
Auf der Lauterbacher Seite sind die Buchstaben F R (= Freiherren Riedesel) zu erkennen.
Die Grebenauer Seite zeigt mit den Buchstaben H D (= Hessen Darmstadt) die ehemaligen Zugehörigkeit des Gebietes an. Oberhalb dieser Buchstaben ist außerdem N 1 eingemeißelt: Der Beginn einer neuen Nummerierung, welche sich an den in nördlicher Richtung stehenden Steinen fortsetzt, um das gesamte Schlitzerland herumführt und am Sattelstein die Zahl N 524 erreicht.

Herbstein


Grenzsteine um Herbstein - ehemalige Exklave der Fürstabtei Fulda
Herbstein gehörte von seiner Gründung an bis zur Auflösung der Fürstabtei Fulda in den Jahren 1802/03 zum Kloster Fulda.
Umgeben war es von allen Seiten vom Gebiet des Kleinstaates der Freiherrn Riedesel zu Eisenbach und dem der Hessischen Landgrafen.
Diese geschichtliche Zugehörigkeit ist heute noch an den rund um die Kernstadt Herbstein stehenden historischen Grenzsteinen zu erkennen.

Abbildungen auf den Wappensteinen:
Seite Herbstein: No xx - Abteikreuz - F F (= Fürstabtei Fulda) - 1775
Seite Hopfmannsfeld: No xx - H D (=Hessen Darmstadt) - Hessenlöwe -
R G E (= Riedeselsches Gericht Engelrod) - 1775

Grenzsteine um Herbstein

Liste der existierenden Grenzsteine um Herbstein (nicht alle fotografiert)

Grenzsteine um Herbstein — Teil I (Hopfmannsfeld) Weideland
kleiner Grenzstein – Rückseite: JR 1831 (schräg, am Bachlauf)
No 7 1775 Wappen Fulda FF - Wappen Hessen - HD RGE (eingesunken)
kleiner Grenzstein „Dreimärker“ Vorderseite: Nr. 2 - Rückseite: JR 1831
No 8 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen - D RGE
No 9 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen - HD RGE
kleiner Grenzstein – Vorderseite: G
No 10 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen - HD RGE (liegt auf der Seite - tief im Busch)
No 11 & No 12 - nicht mehr vorhanden

Grenzsteine um Herbstein — Teil II (Hopfmannsfeld) Grenzsteinweg
No 13 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE (Kreuzkapelle)
No 14 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 15 - 1775 - Wappen Fulda FF + 2. Kreuz - Wappen kleiner Grenzstein – Rückseite: JR 1831 (schräg, am Bachlauf)
No 16 - 1775 - Wappen Fulda FF + 2. Kreuz - Wappen Hessen HD - RGE
No 17 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 18 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 19 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 20 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 21 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 22 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 23 - nicht mehr vorhanden

Grenzsteine um Herbstein — Teil III (Eichenrod)
No 24 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 25 - 1775 - Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 26 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 27 - nicht mehr vorhanden
No 28 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 29 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 30 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE eingesunken
No 31 - 1775 - einfaches Kreuz - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 32 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 33 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 34 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - liegt flach
No 35 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 36 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 38 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 39 - nicht mehr vorhanden
No 40 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 41 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 42 - No 44 - nicht mehr vorhanden
No 45 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - oberer Teil H abgebrochen
No 46 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 47 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 48 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 49 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - Reststein ?
N 50 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 51 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - eingesunken
N 52 - nicht mehr vorhanden
N 53 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 54 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 55 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 56 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE + Kreuz unten
N 57 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 59 - nicht mehr vorhanden
N 60 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 61 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - Tief eingesunken

Grenzsteine um Herbstein — Teil IV (Lanzenhain)
Ruhlstrauch-Münchenhain
No 65 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - steht schräg
No 66 - nicht mehr vorhanden
N0 67 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 68 - No 72 - nicht mehr vorhanden
No 73 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 74 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N0 75 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 76 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
No 77 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE

am Waldrand vom Hohbalz
N 90 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE -

- N 91- N 99 nicht mehr vorhanden

Steine in der Wiese hinter dem Teich am Rohrbusch
N 100 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 101 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE

Steine vor Lanzenhain (an der Strasse gegenüber der Wolfsmühle
N 102 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 103 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 104 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE

Steine am Bach der Wolfsmühle
N 107 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 108 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE

Steine im Burgfrieden
N 109 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 110 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 111 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 112 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 113 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 114 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 115 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 116 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
N 117 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE - im Geröll vom Burgfrieden
- N 118 - N 120 nicht vorhanden - im Geröll vom Burgfrieden

Steine am Feldweg südl. vom Burgfrieden
N 121 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 122 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE
N 123 - 1775 - Wappen Fulda FF - Wappen Hessen HD - RGE

Grenzsteine um Herbstein - Teil V (Rixfeld, Schodges, Stockhausen)
Steine im Wald Steimel / Mühlberg / Kohlstock
NO 121 - 3 NO 121 VR 1765 # NO 121 FF 1765 # Schmalseite: 62
NO 119 - 5 NO 119 VR 1765 # NO 119 FF 1765 # Schmalseite: 60
NO 118 - 7 NO 118 VR 1765 # NO 118 FF 1765 # Schmalseite: 59
NO 117 - 8 NO 117 VR 1765 # NO 117 FF 1765 # Schmalseite: 58
NO 116 - 10 NO 116 VR 1765 # NO 116 FF 1765 # Schmalseite: 57
NO 117 - 11 NO 115 VR 1765 # NO 115 FF 1765 # Schmalseite: 56
NO 114 - 12 NO 114 VR 1765 # NO 11.4 FF 1765 # Schmalseite: 55 (locker, steht schief)
NO 113 - 13 NO 113 VR 1765 # NO 113 FF 1765 # Schmalseite: 54
NO 112 - 14 NO 112 VR 1765 # NO 112 FF 1765 # Schmalseite: 53
NO 111 - 15 NO 111 VR 1765 # NO 111 FF 1765 # Schmalseite: 52
NO 110 - 16 NO 110 VR 1765 # NO 110 FF 1765 # Schmalseite: 51
NO 109 - 17 NO 109 VR 1765 # NO 109 FF 1765 # Schmalseite: 50
NO 108 - 18 NO 108 VR 1765 # NO 108 FF 1765 # Schmalseite: 49
??? 19 L
NO 107 - 20 NO 107 VR 1765 # NO 107 FF 1765 # Schmalseite: 48
NO 106 - 20 NO 106 VR 1765 - liegt flach am Weg
NO 105 - 20 NO 105 VR 1765 - liegt flach am Weg, überwachsen
NO 104 - 20 NO 104 VR 1765 - liegt flach seitlich am Weg
NO 102 - 26 NO 102 VR 1765 # NO 102 FF 1765 # Schmalseite: 43
NO 101 - 27 NO 101 VR 1765 # NO 101 FF 1765 # Schmalseite: 42
NO 99 - 30 NO 99 VR 1765 # NO 99 FF 1765 # Schmalseite: 40
???
NO 97 - 33 NO 97 VR 1765 # NO 97 FF 1765 Schmalseite: ?? Moos
NO 93 - tief eingesunken, voller Moos
NO 92 - 39 NO 92 VR 1765 # Schmalseite: 32 liegt flach am Weg
NO 90 - 40 NO 90 VR 1765 # NO 90 FF 1765 #Schmalseite: 31 # wackelt
NO 89 - 42 NO 89 VR 1765 # NO 89 FF 1765 # Schmalseite: 30
NO 88 - 43 NO 88 VR 1765 # NO 88 FF 1765 # Schmalseite: 29
NO 87 - 44 NO 87 VR 1765 # NO 87 FF 1765 # Schmalseite: 28
NO 86 - 46 NO 86 VR 1765 # NO 86 FF 1765 # Schmalseite: 27 steht schräg
NO 85 - 47 NO 85 VR 1765 # Schmalseite: 26 # liegt flach am Weg
NO 84 - 56 NO 84 VR 1765 # NO 84 FF 1765 # Schmalseite: 25
NO 78 - 57 NO 78 VR 1765 # NO 78 FF 1765 # Schmalseite: 19
NO 77 - 58 NO 77 VR 1765 # NO 77 FF 1765 # Schmalseite: 18
NO 26 - 59 NO 26 VR 1765 # NO 26 FF 1765 # Schmalseite: 17
NO 25 - 60 NO 25 VR 1765 # NO 25 FF 1765 # Schmalseite: 16
NO 24 - 61 NO 24 VR 1765 # NO 24 FF 1765 # Schmalseite: 15
NO 23 - 62 NO 23 VR 1765 # NO 23 FF 1765 # Schmalseite: 14
NO 22 - 63 NO 22 VR 1765 # NO 22 FF 1765 # Schmalseite: 13
NO 21 - 64 NO 21 VR 1765 # NO 21 FF 1765 # Schmalseite: 12
NO 19 - 66 NO 19 VR 1765 # NO 19 FF 1765 # Schmalseite: 10

Herbstein I - Hopfmannsfeld - Weideland

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Herbstein II - Hopfmannsfeld - Grenzwaldweg

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Herbstein III - Eichenrod - Grenzwaldweg

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Herbstein IV - Eichenrod - Grenzweg

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Herbstein V - Eichelhain/Lanzenhain

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Herbstein VI - Lanzenhain - Rohrbusch

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Herbstein VII - Burgfrieden Wald

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Herbstein VIII - Burgfrieden Geröllhalde

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Herbstein IX - Rixfeld

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Fulda / Hanau


Grenzsteine Fulda / Hanau
Weidenau - Reinards (östlich vom Dreiländersterstein)
Grenzstein Nr. N2 von 1730 mit Wappen von Fulda und mit Wappen von Hanau
Grenzstein Nr. N4 von 1730 mit Wappen von Fulda und mit Wappen von Hanau
Grenzstein Nr. N6 von 1730 mit Wappen von Fulda und mit Wappen von Hanau
Grenzstein Nr. N7 von 1730 mit Wappen von Fulda und mit Wappen von Hanau

Grenzsteine von Weidenau - Reinards

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Fulda / Hanau


Grenzstein Fulda / Hanau
Oberullrichsberg (im Dorf - südlich vom Dreiländersterstein)
Grenzstein Nr. 83 von 1696 mit Wappen von Fulda und mit Wappen von Hanau

Grenzstein in Oberullrichsberg

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Alte Hessische Ostgrenze


Alte Hessische Ostgrenze
Grenzsteine Vogelsberg -Fulda
K P = Königreich Preußen
S F = Stift Fulda
G H = Großherzogtum Hessen
R = Riedesel

Grenzsteine vom Sühnekreuz bis BrückeAltefeld

Liste der existierenden Grenzsteine Fulda - Vogelsberg vom Sühnekreuz bis zur Brücke B254 der Altefeld (nicht alle fotografiert)

Grenzsteine vom Sühnekreuz zum Daretz
(Blankenau-Hainzell-Kleinlüder / Stockhausen)
Nr. 303 KP GH im Zwivelsgraben

Sühnekreuz links der Straße Stockhausen / Blankenau
Nr. 314 KP GH R
Nr. 315 KP GH R
Nr. 317 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel R
Nr. 319 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel R
Nr. 320 KP GH R
Nr. 321 KP GH
Nr. 322 KP GH
Nr. 323 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel R
Nr. 325 KP GH
Nr. 326 KP GH
Nr. 328 KP GH
Nr. 329 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel R
Nr. 330 KP GH
Nr. 333 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel
Nr. 334 KP GH
Nr. 335 KP GH im Reifenstapel
Nr. 337 KP GH
Nr. 338 KP GH
Nr. 340 KP GH
Nr. 341 KP GH
Nr. 342 KP GH R
Nr. 344. KP GH
Nr. 345 KP GH liegt flach
Nr. 346 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel R
Nr. 347 KP GH
Nr. 348 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel R 1685
Nr. 349 nur noch Kopf zu sehen
Nr. 350 KP GH
Nr. 352 KP GH

Grenzsteine vom Daretzköpfchen zur Altefeld (Müs / Stockhausen)
Nr. 354 KP+SF GH+R Wappen Fulda Wappen Riedesel Front 1706
Nr. 355 KP GH
Nr. 356 KP GH
Nr. 357 KP GH
Nr. 358 KP GH
Nr. 359 KP GH
Nr. 360 KP GH+R
Nr. 366 KP GH
Nr. 367 KP GH
Nr. 368 KP GH
Nr. 369 KP GH
Nr. 370 KP GH
Nr. KP GH
Nr. 375 KP GH
Nr. 376 KP GH
Straße Stockhausen - Müs
Nr. 380 KP GH
Nr. 381 KP GH
Grenze weiter am Bachlauf der Altefeld zum Stein Nr. 383

Grenzsteine an der Altefeld (Müs / Landenhausen)
Nr. 383 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel am Hang
Nr. 387 KP GH
Nr. 388 KP GH
Nr. 389 KP GH+R
Nr. 390 KP GH
Nr. 391 KP GH
Nr. 382 KP+F GH
Nr. 398 KP+SF GH+R
Nr. 399 KP+SF GH
Nr. 400 KP GH
Nr. 401 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel
Nr. 402 KP GH
Nr. 404 KP GH
Nr. 405 KP GH
Nr, 407 KP GH
Nr. 408 KP GH
Nr. 409 KP GH Wappen entfernt?
Nr. 410 KP GH
Nr. 411 KP+SF GH
Nr. 412 KP+SF GH Wappen Fulda Wappen Riedesel Jahreszahl 1685

Grenzsteine von der Altefeld zu Brücke östlich Landenhausen (Müs /Landenhausen)
Nr. 413 KP GH
Nr. 414 KP GH
Nr. 415 KP+SF GH+R Wappen Fulda Wappen Riedesel liegt um
Nr. 418 KP GH
Nr. 419 KP GH
Nr. 420 KP GH beschädigt
Nr. 421 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel beschädigt 1685
Nr. 422 KP GH
Nr. 423 KP GH
Nr. 427 KP GH
Nr. 428 KP GH
Nr. 430 KP GH
Nr. KP GH
Nr. 433 KP GH liegt um
Nr. 434 KP GH Wappen Fulda Wappen Riedesel eingesunken
Nr. 437 KP+SF GH+R Wappen Fulda Wappen Riedesel 1685
Nr. 438 KP+SF GH+R
Nr. 439 KP+SF GH+R Wappen Fulda Wappen Riedesel 1685
Nr. 440 KP+SF GH+R
In der freien Flur keine weiteren Steine bis zur Brücke über die Altefeld an der B 254


Vom Sühnekreuz zum Daretz

Die Grenzlinie führt von der Straße Stockhausen-Blankenau (350 m) in fast gerader Linie nach Norden, zuerst bergauf und auf der Höhe an
der Blankenauer Seite um den Kuppenküppel, dann etwas abfallend um die Lanzengruben Höfe, später wieder ansteigend um den Daretzhof herum, dann weiter in Richtung Daretzköpfchen (420 m). Ursprünglich standen in diesem Grenzabschnitt wahrscheinlich nur wenige ältere Wappensteine aus dem Jahr 1685 in größeren Abständen. Um 1770 dürften sie wohl auch mit den Buchstaben SF (= Stift Fulda) und
R (= Riedesel) versehen und durch einfache Steine mit nur diese Inschrift ergänzt worden sein. Mit dem Wechsel des Klostergebietes zum Königreich Preußen erhielten alle Steine an der Ostseite die Buchstaben KP (Königreich Preußen) und auf der Westseite die Buchstaben
GH (Großherzogtum Hessen), zusätzlich wurden nochmals Steine mit nur den Buchstaben KP und GH gesetzt. Alle Steine wurden außerdem
fortlaufend nummeriert.

Vom Sühnekreuz zum Daretz

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Vom Daretz zur Altefefeld

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Vorderburg Schlitz


Ansammlung von diversen Grenzsteinen aus der Umgebung - rechts der Einfahrt - der Vorderburg in der Stadt Schlitz

Grenzsteine Vorderburg Schlitz

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Galgen direkt an der Grenze von Lautertal-Hopfmannnsfeld zu Herbstein
Zwischen Hopfmannsfeld und Hörgenau, etwa 2 km nordöstlich der Stadt Herbstein, stehen zwei Steinsäulen recht malerisch an der Straße.
Es sind die Überreste des Galgens von Hopfmannsfeld, der 1707 errichtet wurde. Dieses Werkzeug des Henkers ist kurioserweise ein Zeugnis von Bürgerstolz und Sparsamkeit, denn vor dessen Bau führte die Nachbargemeinde Rixfeld die Hinrichtungen durch, wofür sie hohe Gebühren verlangten. Erzählungen besagen, dass die Hopfmannsfelder einst einen Dieb gefangen hatten. Wegen der hohen Rixfelder Gebühren kerkerten sie ihn allerdings
nur ein, statt ihn hinrichten zu lassen. Mit der Zeit wurde man allerdings überdrüssig, den Gefangenen teuer zu verpflegen. Man ließ den Dieb daher frei, gab ihm 20 Dukaten, die sonst seine Hinrichtung gekostet hätte und nahm ihm das Versprechen ab, sich andernorts aufhängen zu lassen. Angeblich wurde dann der Galgen erbaut, um sich zukünftig solche Ausgaben zu ersparen.
Zu dieser humorigen Vorgeschichte passt, dass es historisch nicht belegbar ist, ob an den Hopfmannsfelder Galgen je jemand gehängt wurde.
Das Hinrichtungswerkzeug, ein sog. „Dorfgalgen“, auch „Dreiholz“ genannt, nahm ein prosaisches Ende:
Ein Bauer verfeuerte 1891 den hölzernen Balken, der die Steinsäulen miteinander verband, kurzerhand im Ofen.

Galgen von Hopfmannsfeld

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Galgen Herbstein Rixfeld
Im Heiligenwald bei Engelrod hatte man im Sommer des Jahres 1772 sieben Banditen gefangen. Auch sie wurden
nach Lauterbach gebracht und gaben freiwillig, ohne auf die Folter gespannt zu werden, 34 Diebstähle zu. Die An-
führerin, ein 56 Jahre altes Weib, sollte am Galgen enden, ein Mann mit dem Schwert bekannt werden, doch die
Frau wurde auch in diesem Fall zur milderen Todesart begnadigt. Die übrigen Diebe mußten aus erzieherischen
Gründen den Exekutionen zusehen, bevor sie selbst ihre Strafen bekamen; einer von ihnen auf einem öffentlichen
Platz dreimal hintereinander fünfzig Prügel. Geholfen hat angeblich beides nicht viel. - Übrigens richtete man sich
in Lauterbach auf eine rege Benutzung des Galgens ein und ersetzte im Oktober 1772 die uralte Holzkonstruktion
am Schlitzer Pfad durch eine wesentlich stabilere aus Stein. Die Riedesel haben, so scheint es zumindest, während
des 18. Jahrhunderts als damalige Landesherren die „Halsgerichtsbarkeit“ zentral nach Lauterbach verlegt. So-
mit sind auch mündliche Überlieferungen wahrscheinlich, daß an dem neuen Sandsteingalgen nahe Hopfmannsfeld
nie ein Urteil vollstreckt wurde. Spätere unruhige Zeiten hat die Richtstätte überstanden, auch die des Jahres 1848,
als revolutionäre Studenten den Lauterbacher Galgen zerstörten, auch das Ansinnen der Hopfmannsfelder im Jahr
1891, die Sandsteine zum Bau von Grabenschleusen zur Minderung des Hochwassers zu nutzen; das Kreisamt
bestand damals auf Erhaltung der Überreste, da von „historischem Wert“. Lediglich der hölzerne Querbalken war
mit der Zeit morsch geworden und heruntergefallen. Eine Hopfmannsfelderin nahm die Reste mit nach Hause und
nutzte sie als Brennholz

Galgen Herbstein Rixfeld

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